Samstag 25.07.15, 16:03 Uhr

Anti-Kriegs-Aktions-Monat

Hiroshima-Gedenken, Antikriegstag, Berufsbildungsmesse

Am 6. August vor 70 Jahren wurde die Stadt Hiroshima durch die erste Atombombe, die auf Menschen abgeworfen wurde, dem Erdboden gleichgemacht. Wie in jedem Jahr erinnert das Bochumer Friedensplenum am 6. August mit einem Protestrundgang durch die Bochumer Innenstadt an den Irrsinn der atomaren Hochrüstung. „Atomwaffen verschrotten“ ist die Forderung Aktion für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt. Der Protestgang beginnt am 6. August um 18 Uhr im Bereich Citypoint/Drehscheibe. Die Aktion am 6. August ist der Auftakt eines Friedensmonats des Bochumer Friedensplenums. Dessen nächste Station ist am 1.September eine Veranstaltung zum Antikriegstag, zu der das Bochumer Friedensplenum gemeinsam mit dem Bochumer DGB einlädt.
Ort ist die Willy-Brandt-Gesamtschule, die sich mit einem Beschluss der Schulkonferenz zur Bundeswehr-freien-Schule erklärt hat. Werbung für die Bundeswehr ist dort unerwünscht. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Umrahmt von einem Kulturprogramm werden dort Eva Kerkemeier, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Bochum-Herne und Vorsitzende des DGB Bochum und Dorothea Schäfer, die Vorsitzende der GEW-NRW sprechen.
Schließlich ruft das Bochumer Friedensplenum auch in diesem Jahr zum Protest gegen die Teilnahme der Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse im RuhrCongress am 9. und 10 September auf. Die politisch Verantwortlichen in Bochum, Herne, Witten und Hattingen wollen, dass bei 14- bis 16-jährigen Jugendlichen für den Einsatz in weltweiten Kriegen geworben wird.

 
 
 
 


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