Sonntag 05.07.15, 19:21 Uhr
Die DKP präsentiert ein Schwarzbuch über die SPD

Aus Fehlern lernen?

Am Freitag, den 17. Juli lädt die DKP um 19:30 Uhr im Bahnhof-Langendreer zu einer Lesung und Diskussion mit dem Autor Konstantin Brandt. Er stellt sein Buch vor mit dem Titel: „Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie“. Die Buch sei “eine kleine Chronik der SPD-’Leistungen’, die sich mit den Schandtaten der SPD-Führung, die oft weitreichende negative Folgen für die Menschen bedeuteten, auseinandersetzt. Dieses Buch beweist: Die SPD hat noch nie aus ihren Fehlern gelernt. Sie wirkt nicht im Interesse der Masse der Bevölkerung, sondern ist Teil und Mittel zur Machterhaltung des Finanz- und Industriekapitals.” Über den Autor schreibt die DKP: Er war “ein Jahr an der Bezirksleitung der FDJ Berlin tätig, bevor in den bewaffneten Organen der DDR seinen langjährigen Friedensdienst leistete”.  Die Veranstaltung könnte sich also auch mit der Lernfähigkeit von Parteien insgesamt beschäftigen. Die Veranstaltungseinladung.

6 LeserInnenbriefe zu "Aus Fehlern lernen?" vorhanden:

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6. Jul. 2015, 08:39 Uhr

LeserInnenbrief von Birgit Berger:

Danke, dass Ihr die Einladung dokumentiert habt. Ich hätte sonst nicht geglaubt, dass die DKP wirklich 1989 stehen geblieben ist. Wahrscheinlich glaubt die DKP auch heute noch, dass Atomkraftwerke in der DDR fortschrittlich waren und die Stasi dem Schutz der Bevölkerung vor imperialistischen Einflüssen gedient hat. Es ist wirklich sehr witzig, wenn die DKP der SPD vorwirft, nicht lernfähig zu sein.


 

6. Jul. 2015, 12:29 Uhr

LeserInnenbrief von Ralf Feldmann:

Die Lernfähigkeit der DKP wird besonders gut auf den Internetseiten des “DDR-KABINETT Bochum” sichtbar, eines von Altkommunisten der Bochumer Partei betriebenen Projekts zur Verklärung und Rechtfertigung der DDR samt ihrer Menschenrechtsverbrechen. Im Oktober wollen sie den 66. Geburtstag des Arbeiter- und Bauernstaates feiern. Wie schon
im Vorjahr sind wieder zahlreiche dem Projekt eng verbundene Vereine von Stasis, Stasifreunden und DDR-Soldaten aus Ost und West nach Bochum eingeladen, um ihre Lernfähigkeit unter Beweis zu stellen. Ob wieder ein Oberst der Grenztruppen in voller Uniform seine Erlebnisse im lebenslangen Friedensdienst am antiimperialistischen Schutzwall einem ergriffen Publikum zum Besten geben wird? Das wichtige Thema der Lernfähigkeit der SPD ist bei den lernunwilligen Reaktionären der DKP nicht in guten Händen.


 

6. Jul. 2015, 14:34 Uhr

LeserInnenbrief von Es regiert der Herr des Hasses:

Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich:
Ich bin der Hass!
Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann’s nicht lassen:
Ich bin der Hass!

Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant. Tätätätätätä


 

6. Jul. 2015, 23:21 Uhr

LeserInnenbrief von Amely:

“… in den bewaffneten Organen der DDR seinen langjährigen Friedensdienst leistete.”

Das ist ja wie bei der Wessi Bundeswehr: bewaffnete Friedensmissionen im Kosovo, in Afganistan – und schaun wir mal wo der nächste bewaffnete Friedensdienst stattfindet.


 

7. Jul. 2015, 23:20 Uhr

LeserInnenbrief von Christoph Nitsch:

Und Ralf Feldmann zieht zum x-ten Male gegen das DDR- Kabinett ins Feld- langsam kommt nur noch Langeweile auf!
Aber wenigstens hat er seinen Kommentar diesmal, für seine Verhältnisse, kurz gehalten!


 

8. Jul. 2015, 01:15 Uhr

LeserInnenbrief von Jakob Spatz:

Ja, dieses DDR-Militaria-Kabinett ist wirklich peinlich. Wer oder welche erzählt, mal in Bochum aktiv gewesen zu sein muss wirklich entschieden darauf drängen, trotzdem ernst genommen zu werden.

Peinlich. Ärgerlich. Überflüssig.


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