Mittwoch 01.07.15, 10:15 Uhr

Mit „bodo“ um die Welt

Im Ferienmonat Juli erzählt das Straßenmagazin Skurriles, Spannendes, Nachdenkliches, Mutmachendes von überall dort, wo es sonst noch Straßenzeitungen gibt: Reportagen, Interviews, Verkäuferporträts von fünf Kontinenten. In einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe verspricht die bodo-Redaktion: »bodo stellt Straßenzeitungsverkäufer u.a. aus Seoul, Vancouver, London, Skopje und Kapstadt vor. Die Leserinnen und -Leser werden den Herrn der Fische kennenlernen, ein japanisches Dorf mit merkwürdigen Bewohnern und ein Land, das es gar nicht gibt. Die Juli-„bodo“ berichtet aus Bangladeschs Textilfabriken, aus dem ukrainischen Kriegsgebiet und von Menschen, die sich mit innovativen Ideen für Obdachlose engagieren – ob in Australien, Spanien, Schottland oder im Libanon.
Als eine von 115 Straßenzeitungen im internationalen Netzwerk INSP teilt „bodo“ Konzepte, Know-How und Ideen mit den KollegInnen weltweit. Teil dieser Zusammenarbeit ist die gemeinsame Plattform „Street News Service“, die Geschichten und Bilder der einzelnen Mitgliedszeitungen den anderen kostenfrei zur Verfügung stellt – unterstützt von den renommierten Agenturen Reuters und IPS.
„bodo“-Reportagen haben so schon Leserinnen und Leser in Europa und den USA erreicht. Im Juli nimmt sich „bodo“ ein ganzes Heft, um aus den Städten der befreundeten Projekte zu berichten: von Bochum bis Buenos Aires, von Dortmund bis Adelaide – mit „bodo“ um die Welt.
Die Sommer-„bodo“ bleibe aber eine Ausnahme, sagt Bastian Pütter, Redaktionsleiter beim gemeinnützigen bodo e.V. „Es hatten sich einfach zu viele gute Geschichten aus alles Welt angesammelt, die uns nicht so richtig ins Konzept unserer ,normalen‘ Hefte passten.“  Im August gebe es wie gewohnt „Soziales, Kultur und Geschichten von hier“, so Pütter. Dann u.a. mit Tommy Finke, Torsten Sträter, wandernden Reitern, jungen Senioren, Flucht und Asyl, feiernden Roma und Urlaubern am Kanal.

 
 
 
 


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