Mittwoch 17.06.15, 10:45 Uhr

Von der Kunst, miteinander zu leben

Am Mittwoch, den 24. Juni wird Frieder Otto Wolf um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer das konvivialistische Manifest vorstellen und kritisch diskutieren. Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen nach alternativen Wegen. Ihnen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Konvivialismus bedeutet das Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können.
Frieder Otto Wolf ist Philosoph, Politikwissenschaftler und Honorarprofessor an der FU Berlin. Das konvivialistische Manifest erschien im September 2014 im transcript – Verlag.
Veranstaltet von Occupy Bochum, attac Bochum und Bahnhof Langendreer in der Reihe „Für ein richtiges Leben und Arbeiten! Bochumer Debatte“, gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

 
 
 
 


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