Mittwoch 10.06.15, 17:23 Uhr
Solidarität mit den Beschäftigten in Sozial- und Erziehungsbereich

Demo am Samstag in Köln

Der DGB Ruhr-Mark schreibt: »Nach dem ver.di und die kommunalen Arbeitgeber in die Schlichtung gegangen sind, rufen die Gewerkschaften dazu auf, die Solidarität mit den Beschäftigten in den sozialen und erzieherischen Berufen aufrecht zu erhalten. Am kommenden Samstag wollen sie unter dem Motto „Aufwerten jetzt – Wir bleiben dran!“ in Köln demonstrieren. DGB-Geschäftsführer Jochen Marquardt bittet die Mitglieder der Gewerkschaften, Eltern und interessierte Bürger darum sich anzuschließen. „Nach vier Wochen Streik und Arbeitskampf bleiben wir bei unserer Solidarität mit den Beschäftigten. In der Schlichtung muss nun ein Ergebnis erreicht werden, dass die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen aufgreift. An der Aufwertung der Berufe geht kein Weg vorbei und das werden wir am Samstag deutlich machen.“
Die Demonstration beginnt um 11.15 Uhr an der Deutzer Werft und zieht in die Kölner Innenstadt. Auf dem Heumarkt wird zwischen 12 und 14 Uhr eine Kundgebung stattfinden. Als Hauptredner sprechen Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender des DGB NRW), Achim Meerkamp (ver.di-Vorstandsmitglied), Dorothea Schäfer (Vorsitzende der GEW NRW) sowie Andreas Kossiski (DGB Köln-Bonn). Für die humoristische Unterhaltung sorgt Comedian Lisa Feller.
Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, erklärt dazu: „Die Arbeit am Menschen muss aufgewertet werden. Seit Wochen kämpfen die Beschäftigten der sozialen und erzieherischen Berufe für die längst überfällige Anerkennung ihrer Arbeit. Dabei geht es auch um gerechte Bezahlung in typischen Frauenberufen. Am Samstag zeigen wir unsere Solidarität mit diesem Arbeitskampf. Wir wollen jetzt eine Aufwertung!”
Ab Bochum werden Busse nach Köln fahren. Busabfahrt 9.00 Uhr Treffpunkt: ver.di Geschäftsstelle, Universitätsstr. 76
Anmelden können sich Interessierte per Mail: bezirk.bochum-herne@verdi.de oder telefonisch: 0234/96408-0
Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst finden für ihren Kampf um Anerkennung ihrer Arbeit breite Unterstützung: 69 Prozent der Bevölkerung äußern aktuellen Umfragen zufolge Verständnis für die Streikenden. Die Gewerkschaften sind der Meinung, dass eine Aufwertung dieser sozialen Berufe überfällig ist. Dabei geht es zugleich auch um die berechtigte Aufwertung typischer Frauenberufe.«

 
 
 
 


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