Samstag 30.05.15, 13:05 Uhr
Bochum vor 80 Jahren

Eine Stadt war braun

Die VHS lädt am Sonntag, den 7.6. um 14.00 Uhr ab Glocke Rathausplatz zu einen Stadtrundgang zum Thema Bochum im Faschismus an: »Vor 80 Jahren: Die Parteien waren verboten. Die ersten Konzentrationslager waren seit 2 Jahren eingerichtet. Deutschland war aus dem Völkerbund ausgetreten. Fast täglich gab es neue Gesetze gegen jüdische Mitbürger. Das Konkordat mit dem Vatikan war längst verabschiedet. Hitler war Reichspräsident und Reichskanzler in einer Person. Die Olympischen Spiele in Berlin wurden vorbereitet. Wie hatte 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 10 Jahre später aus? An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?
An Beispielen soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.
Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer.«
Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Tel.-Nr. 9101555 ist wünschenswert. Die VHS erhebt einen Teilnahmebeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro..

 
 
 
 


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