Archiv - Februar 2015

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 Next
 
Dienstag 24.02.15, 15:05 Uhr

Harte Tarifrunde

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt:» Zurzeit finden Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern der Länder (Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TDL) ) statt. In der ersten Verhandlungsrunde am 16. Februar legten die Arbeitgeber kein Verhandlungsangebot vor. Die GEW fordert für die angestellten Lehrkräfte eine Gehaltserhöhung von 5,5 %. Nach wie vor stellen die nicht verbeamteten Lehrkräfte im öffentlichen Dienst die einzige Beschäftigungsgruppe dar, die nicht durch eine per Tarifvertrag geregelte Entgeltordnung entlohnt wird. Dazu GEW-Sprecher Jochen Bauer: „Das Diktat der Arbeitgeber muss endlich ein Ende haben. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber mit der GEW eine Entgeltordnung fair verhandeln.“ Bisher haben die Arbeitgeber allerdings wenig Verhandlungsbereitschaft erkennen lassen und haben kein Angebot vorgelegt. Vielmehr fordern sie als Gegenleistung Einschnitte bei der Zusatzrente (VBL). „So eine Verhandlungstaktik kommt einem Erpressungsversuch gleich. Wir sollen unsere Tarifrunde selber finanzieren“, so Bauer weiter. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Montag 23.02.15, 17:17 Uhr

Alsengarten für AnfängerInnen

Seit fast einem Jahr hat die ehemalige Grüne Bühne, die im Rahmen des „This is not Detroit“-Projektes als offener Gemeinschaftsgarten vor dem Schauspielhaus stand, ein zu Hause auf dem Gelände des „Hauses der Begegnung“ in der Alsenstraße gefunden. Bevor der Garten nun in die neue Saison startet, findet am Freitag, den 27.2.  ab 19:00 ein Infoabend für alle NeueinsteigerInnen statt, die schon immer wissen wollten, wie so ein Gemeinschaftsgarten überhaupt funktioniert. Zum Start des Abends wird der Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Gemeinschaftsgärten in Berlin“ von Ella von der Haide gezeigt. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Montag 23.02.15, 13:01 Uhr

Letzte Chance aufs Weihnachtsgeld

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist darauf hin, dass in Hotels, Gaststätten und Kantinen der „Weihnachtsgeld-Countdown“ läuft. Beschäftigte, die bislang leer ausgegangen sind, müssen sich sputen: Nur noch bis zum 28. Februar haben sie Zeit, das Weihnachtsgeld einzufordern. „Danach ist das Geld endgültig futsch“, sagt Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet schätzt, dass etwa die Hälfte der rund 6.200 Beschäftigten im Gastronomie-Gewerbe in Bochum kein Weihnachtsgeld bekommen hat. „Dabei steht jedem, der mindestens ein Jahr im Betrieb arbeitet, ein halber Monatslohn als Weihnachtsgeld zu – vom Koch bis zur Kellnerin und vom Zimmermädchen bis zum Nachtportier“, so Sachtje. Für einen jungen Koch seien dies immerhin mehr als 850 Euro. Viele Chefs – gerade in kleineren Betrieben – versuchten allerdings, sich vor dem Weihnachtsgeld zu drücken, das sie eigentlich schon mit dem letzten November-Lohn hätten auszahlen müssen.

Kommentare deaktiviert
Sonntag 22.02.15, 08:15 Uhr

Angela Davis – Eine Legende lebt

Filmveranstaltung für Frauen


Das Frauenarchiv ausZeiten,  Herner Str. 266 zeigt am Sonntag, den 1. März um 18 Uhr den Film Angela Davis – Eine Legende lebt. In der Einladung heißt es: »Angela Yvonne Davis ist eine der prominentesten politischen Gefangenen in der Geschichte der USA. Die Anklage gegen sie wegen Verschwörung, Entführung und Mord im Jahre 1970 löste einen weltweiten Protest aus, in Ost und West. Wegen des Vorwurfs der Unterstützung des Terrorismus drohte ihr die Todesstrafe. Ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei der USA, ihr Afroamerikanerin- und Frau-Sein erschwerten ihre Verteidigung, aber sie wurde 1972 in allen Anklagepunkten freigesprochen. (weiterlesen)

Samstag 21.02.15, 19:50 Uhr
Struggle in Europe - Krise und Kämpfe in Europa

Die Folgen des kommunalen Sparens

In der Reihe Struggle in Europe – Krise und Kämpfe in Europa, werden am Freitag, dem 27. Februar um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum lokale Prozesse in Bochum diskutiert. Die Einladung: »Wenn das Freibad nicht mehr öffnet und die kaputte Toilette in der Schule nicht mehr repariert wird, liegt der Grund wahrscheinlich in der kommunalen Sparpolitik. “Der als Sachzwang präsentierten Sparpolitik wird kaum widersprochen”, so das Recht auf Stadt Bündnis Ruhr. Dass die Kommunen – insbesondere im Ruhrgebiet – klamm sind, ist zu einem medialen Allgemeinplatz geworden. Die massiven Auswirkungen auf viele Lebensbereiche der Bochumer_innen betrifft gerade Ärmere. Wenn öffentliche Gelder ins Ruhrgebiet fließen, sollten sie in erster Linie für den Ausbau der soziale Infrastruktur und für Gemeinwesenarbeit verwendet werden. Niemand soll im Schatten der Leuchttürme die Mülltonnen nach Brauchbarem durchsuchen müssen, fordert das Bündnis “Recht auf Stadt Ruhr”. Entstehende Leerstände können sozial und kulturell genutzt werden, so kann die Schrumpfung auch eine Chance sein. Mit dem Bochumer Ratsmitglied Horst Hohmeier und einer Aktivist_innen des Bündnisses „Recht auf Stadt Ruhr“ wollen wir die Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung beleuchten und mögliche Alternativen und Handlungsstrategien diskutieren.« Eine Veranstaltung des notstand e.V. zusammen mit der Rosa Luxemburg Stiftung und dem freiraum e.V.

Kommentare deaktiviert
Samstag 21.02.15, 17:11 Uhr

GEW: “Tarifvertrag jetzt!”

Ein Koffer voll Geld in der Hand, Zigarre im Mund und Bowler auf dem Kopf. So sieht die Karikatur des Frühkapitalisten aus, der sich z. B. weigert vernünftig mit den Gewerkschaften zu reden und  einen Tarifvertrag abzuschließen. Mit einer Aktion in der Innenstadt forderte heute die GEW: “Tarifvertrag jetzt”. Die Landesregierung weigert sich seit vielen Jahren, mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag für die angestellten LehrerInnen auszuhandeln.  Das Gehalt z. B. legen die ArbeitgeberInnen einseitig fest. GEW-Sprecher Jochen Bauer stellt fest:“ Das ist Personalpolitik nach Gutsherrenart.“ Wie abenteuerlich sich die Länder als ArbeitgeberInnen verhalten, beschreibt die GEW in einem Flugblatt.

Kommentare deaktiviert
Samstag 21.02.15, 08:06 Uhr

Warnstreiks der IG-Metall

Die IG Metall (IGM) Bochum-Herne ruft die Herner und Bochumer Betriebe am Montag zu einer verlängerten Frühstückspause auf. Dort sollen die Beschäftigten über den aktuellen Stand der Verhandlungen unterrichtet werden. Die Arbeitgeber waren in den bisherigen drei Verhandlungen nur geringfügig von ihrer starren Verweigerungshaltung abgerückt und erklärten sich lediglich bereit, in Gespräche über die Bildungsteilzeit einzutreten. Eva Kerkemeier, IG Metall Bevollmächtigte Bochum-Herne: „Zwischen den Erwartungen unserer Mitglieder und dem, was die Arbeitgeberseite bisher zur Altersteilzeit, zur Bildungsteilzeit und zum Geld anbietet, liegt eine tiefe Kluft. Besonders bei dem zu gestaltenden Tarifvertrag zur Altersteilzeit verharren die Arbeitgeber in ihrer Blockade. Aus dem Betrieb soll nur noch vorzeitig gehen dürfen, wer absolut nicht mehr kann.“ (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Freitag 20.02.15, 14:08 Uhr

Newsletter der Linksfraktion

In ihrem newsletter berichtet die Linksfraktion über die  gestrige Ratssitzung und weitere Ereignisse aus ihrer Arbeit. Der newsletter: »Eine turbulente und ereignisreiche Ratssitzung liegt hinter uns. Eine ganz große rot-schwarz-grüne Koalition hat am Donnerstag, den 19. Februar im typisch Bochumer Stil eine Reihe von Beschlüssen durchgesetzt, die wir für unsozial und kontraproduktiv halten. Aber es ging auch um unsere Anträge zu TTIP und zum Rats-TV. Außerdem liegen einige weitere bedeutsame Infos aus Anfragen vor, die wir gestellt haben. (weiterlesen)

Freitag 20.02.15, 14:04 Uhr

Bericht der Sozialen Liste

Die Soziale Liste berichtet über die gestrige Ratssitzung: »In wichtigen Punkten der Bochumer Kommunalpolitik formiert sich eine große Koalition aus SPD, Grünen und CDU. Dies wurde in der gestrigen Sitzung des Rates u. a. in den Fragen Zulassung von Logistik auf dem Opel-Gelände und Übertragung der Ratssitzungen per Livestream (Rats TV) deutlich. In beiden Punkten setzte die große Koalition per Abstimmung durch. Die Post (DHL) kann das Logistikzentrum auf Bochums wichtigsten Industriegelände bauen. Das Rats-TV wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Die gleiche Koalition hatte auch zum Antrag von Linken und Sozialer Liste einen Gegenantrag zum Thema TTIP eingebracht und gegen die von Linken und sozialer Liste beantragte Ablehnung des sog. Handelsabkommens gestimmt. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Freitag 20.02.15, 10:32 Uhr
Unbequem aber zentral für eine Demokratie:

Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit

Die Linksjugend [’solid] Bochum lädt am Dienstag, den 24.2. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit Elke Stevens vom Komitee für Grundrechte und Demokratie ein. Das Thema: “Zum Grundrecht auf Versammlungsfreiheit: Unbequem aber zentral für eine Demokratie”. In der Einladung heißt es: »Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 8 verankert. Es ist zentral für das Funktionieren einer Demokratie, aber aus Angst vor einem umstürzlerischen Souverän, wurde von Beginn an ein einschränkender Artikel ins Grundgesetz aufgenommen. Versammlungen unter freiem Himmel können „durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes“ eingeschränkt werden. Schon 1953 wurde ein solches Gesetz erlassen. Seitdem kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen den sich Versammelnden und der Exekutive. Das Bundesverfassungsgericht hat 1985 in seiner Brokdorf-Entscheidung die Bedeutung dieses fundamentalen Grundrechts für die Demokratie herausgestellt, an der die Exekutive sich messen lassen muss. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Freitag 20.02.15, 10:28 Uhr
DGB fordert einen Politikwechsel

Armut auf Rekordhoch

Der DGB in der Region zeigt sich “tief besorgt über die Ergebnisse des Berichts zur regionalen Armutsentwicklung” und erklärt: »Unter dem Titel „die zerklüftete Republik“ hat der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband aktuelle Daten für das Jahr 2014 öffentlich gemacht. Die zentrale Botschaft ist beschämend für Deutschland. Die Armut ist auf Rekordhoch. Die Einkommensschere klafft wie noch nie auseinander. Die Armutsquote beträgt 15,5 % und umfasst 12,5 Millionen Menschen. Während die Politik auf eine boomende Wirtschaft und auf ein deutsches Beschäftigungswunder hinweist verschlechtert sich die Lebenssituation für immer mehr Menschen im Land. Obwohl die SGB II-Quote und die Arbeitslosenquote sinken, steigt die Armutsquote an. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
 
Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 Next
 
 
 
 
 

Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de