Archiv - Februar 2015

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Samstag 28.02.15, 21:33 Uhr

Bongo Botrako


Am Dienstag, den 3. März präsentiert Radio El Zapote in Zusammenarbeit mit Funkhaus Europa um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Konzert mit der spanischen Band Bongo Botrako: »Aus dem Schmelztiegel Barcelonas kommen in schöner Regelmäßigkeit interessante und spannende neue Bands. Bongo Botrako sind dabei gar nicht mal mehr so richtig neu. Im Herbst 2012 veröffentlichten sie ihr 2. Album “Revoltosa” (produziert von Amparo Sanchez) und sind seitdem dort nun wirklich kein Newcomer mehr. In Spanien schafften sie längst den Sprung in die größeren Clubs und haben ganz beachtlichen Zugriffszahlen auf ihre Videos im Internet. So wurde es auch mal Zeit, diese großartige und quirlige Band nach Deutschland zu holen. (weiterlesen)

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Samstag 28.02.15, 15:49 Uhr
Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt

Bochum in der NS-Zeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 7. März zu einem Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945 ein: »Während dieses ca. zweistündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a.  Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das  Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz.« (weiterlesen)

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Samstag 28.02.15, 13:44 Uhr

Die GEW ruft zum Streik auf

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt: »Die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und den Arbeitgebern der Länder (TD-L) sind am 26./27.Februar in Potsdam ergebnislos verlaufen. Die GEW ruft jetzt zum Streik am 5. März in Bochum auf. Die GEW fordert für ihre Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 5,5 % und Verhandlungen über eine Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte. Diese sind nach wie vor die einzige Beschäftigtengruppe im öffentlichen Dienst, deren Bezahlung nicht durch einen Eingruppungs-Tarifvertrag geregelt ist. Im Gegenzug forderten die Arbeitgeber der Länder Einschnitte in die Zusatzversorgung VBL, da aufgrund der Schuldenbremse die gewerkschaftlichen Forderungen nicht zu erfüllen seien. „Das ist Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigen“, so der Sprecher der GEW Bochum, Jochen Bauer. „Wir sind nicht für die Staatsverschuldung, die u.a. durch Steuergeschenke an Reiche, Industrielle und Millionenerben sowie die Bankenrettung verursacht wurde, verantwortlich zu machen. Die Steuereinahmen sind so hoch wie lange nicht.“ (weiterlesen)

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Freitag 27.02.15, 09:08 Uhr

Jubiläumsparty im Sozialen Zentrum

Am morgigen Samstag enden die besonderen Aktivitäten des Sozialen Zentrums anläßlich dessen 10-jährigem Bestehens mit einer Jubiläumsparty. In den letzten Wochen erlebte das Soziale Zentrum (SZ) einen Zuspruch und BesucherInnen-Andrang, wie ihn die größten OptimistInnen nicht erwartet haben. Die Gärbar und das vegane Indoor-Picknick haben schon immer für ein volles Haus gesorgt. Das war jetzt nicht weiter überraschend. Dass aber die reinen Informations- und Diskussionsveranstaltungen z. B. zur Ukraine, zu Griechenenland oder zur linken Vernetzung, zu Pegida oder zur Lebenssituation Geflüchteter soviel Resonanz fanden, hat die Aktiven im SZ sehr motiviert. Morgen geht es um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen sowie Angeboten für Kinder los. Ab 18 Uhr folgt eine Bilder- und Videoclip-Schau zur Geschichte und zum Heute des SZ sowie eine Live-Talkrunde mit ehemaligen und aktuellen AkteurInnen. Um 21 Uhr startet die große Party. Die gigantische Silvesterparty, das große Tierbefreierfest und die gute Laune der letzten Wochen lassen eine eine gute Stimmung erwarten. Und: Sonntag um 13 Uhr geht es weiter: Veganes Indoor-Picknick ist angesagt.

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Freitag 27.02.15, 09:01 Uhr

bodo im März

Titelstar der März-Ausgabe von bodo – des sozialen Straßenmagazins für Bochum, Dortmund und Umgebung ist Sebastian Kehl. Er steht seit 2002 bei der Herrenfußballabteilung BVB Bortmund unter Vertrag, gilt als Identifikations- und Integrationsfigur, seine Laufbahn als außergewöhnlich im turbulenten Zirkus Bundesliga. Bodo bringt ein Gespräch über das Leben neben und nach dem Fußball. Zweiter Star der Ausgabe ist “Prinzregentin” Romy Schmidt. Sie tritt zur kommenden Spielzeit die Leitung des Prinz Regent Theaters in Bochum an, steckt jedoch schon mitten in der Arbeit. „Ich müsste gerade 16 Romys sein“, sagt sie. Aber die 35-Jährige wirkt tough genug, das durchzustehen. Als weitere Stichpunkte zur aktuellen Ausgabe nennt die Radaktion von bodo: (weiterlesen)

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Donnerstag 26.02.15, 16:58 Uhr

Organisierung geht in die zweite Runde

Das Thema “Linke Organisierung in Bochum und im Ruhrgebiet” bei einer Veranstaltung am 6. Februar im Sozialen Zentrum hat viel Interesse gefunden. Am Samstag, den 7. März gibt es ein weiteres Treffen iom Sozialen Zentrum mit zwei inhaltlichen Phasen, die um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr beginnen. Zur ersten Phase  “Organisierung 2.1″, die um 14.00 Uhr beginnt, heißt es in der Einladung: »Dieser Teil lädt alle an einer Gruppengründung interessierten Einzelpersonen / Gruppen zum gegenseitigen Kennenlernen ein. Ziel ist das Zueinanderfinden von Einzelpersonen mit ähnlichen Vorstellungen, um weitere Treffen zu verabreden und bestenfalls eine neue Gruppe zu gründen. Zu Beginn werden in je drei Minuten konkrete Ideen und Wünsche für zu gründende Gruppen vorgestellt (bei Interesse bitte melden oder spontan sein . Anschließend wird in mehreren Schritten die Gruppenfindungsphase unterstützt. Auch für spontane Zusammenschlüsse wird es Raum geben. Dieser Teil beginnt um 14:00 Uhr, kommt bitte pünktlich! Wer schon Ideen für eine mögliche neue Gruppe hat und diese vorstellen möchte, kontaktiert bitte netzwerkruhr@riseup.net, um weitere Infos zum Ablauf zu bekommen.« (weiterlesen)

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Donnerstag 26.02.15, 16:23 Uhr
Offener Brief an die WAZ

Ressentiments gegen Flüchtlinge

»Lieber Herr Rensinghoff, liebe WAZ-Redaktion,
als wir am Dienstag (24.02.) die WAZ aufgeschlagen und den Artikel zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Priesterseminar gelesen haben („Wachdienst für Studenten und Flüchtlinge“), waren wir erschrocken und empört: Über die Aussagen des Wohnheimsprechers, über die seltsam begründete Maßnahme des Akafö (Wachdienst wegen „unerlaubter“ Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen) aber vor allem über Ihre unreflektierte und gefährliche Berichterstattung: Völlig unkommentiert wurden hier die Aussagen des Wohnheimsprechers Eric Minte abgedruckt, der zusammengefasst sagt, für ein paar Wochen seien die Flüchtlinge in der Nachbarschaft in Ordnung, danach sollten sie aber bitteschön wieder weg sein, damit „Ruhe einkehrt“. Diese schon fragwürdige Aussage – Stichwort Willkommenskultur – wird aber noch übertroffen durch das Zitat am Ende des Artikels: „Es sind hier keine notleidenden Menschen untergebracht. Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Kosovo und haben bessere Handys als ich.“ Eine solche Aussage einfach so stehen zu lassen, heißt sie als legitim anzuerkennen und als solche einer breiten Leserschaft zu unterbreiten. Sie ist aber alles andere als legitim! Sie ist in jeder Hinsicht vorurteilsbehaftet, reproduziert und bekräftigt verbreitete Ressentiments gegen Flüchtlinge im Allgemeinen und Flüchtlinge aus Südosteuropa im Besonderen. (weiterlesen)

Donnerstag 26.02.15, 11:38 Uhr
Dokumentarfilm Cuba/ BRD 2014:

Die Kraft der Schwachen

Die Initiative Behinderter und ihrer Freunde Bochum e.V. zeigt am Freitag, den 27. 2. um 18:00 Uhr im Haus der Begegnung Bochum den Film “Die Kraft der Schwachen”: »Jorge Jérez Belisario aus Camagüey, genannt Jorgito, kommt mit einer schweren Körperbehinderung zur Welt und erfährt von Geburt an die Unterstützung des cubanischen Bildungs- und Gesundheitssystems. Der unermüdliche Einsatz der Menschen in seiner Umgebung eröffnet Jorgito eine nicht für möglich gehaltene Entwicklung. Schon als kleiner Junge reift in ihm das Bedürfnis, der Gesellschaft die ihm gewährte Unterstützung zurückzugeben. Als Schüler, Student und mittlerweile als angehender Journalist animiert er seine Zeitgenossen, sich für die gesellschaftspolitischen Anliegen seines Landes, insbesondere für die Freilassung der in den USA inhaftierten „Cuban Five“ einzusetzen. (weiterlesen)

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Donnerstag 26.02.15, 10:47 Uhr

Gesundheitskarte für Flüchtlinge?

Die rot-grüne Koalition hat für die Sitzung des heute tagenden Sozialausschusses einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüfen soll, ob und wie eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge und Asylsuchende eingeführt werden kann: »Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, 1. ob die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen in Anlehnung an das bereits seit 10 Jahren in Bremen und Bremerhaven praktizierte „Bremer Modell“ auch in der Stadt Bochum umgesetzt werden kann; 2. welche Kosten bei der Einführung einer Gesundheitskarte entstehen und welche derzeit anfallenden Kosten ggfs. eingespart werden können; 3. welche Krankenkassen ggf. bereit sind, mit der Stadt Bochum eine vertragliche Vereinbarung (gemäß § 264 SGB V) über die Einführung einer Gesundheitskarte zu schließen; 4. ob es aktuell Bestrebungen gibt, eine solche Gesundheitskarte für NRW insgesamt einzuführen.«

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Donnerstag 26.02.15, 08:30 Uhr

Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?

Ausstellungseröffnung am 28. Februar 2015

Salomon. Selbstbildnis 1940. Collection Jewish Historical Museum (c) Charlotte Salomon Foundation

Vom 28. Februar bis zum 25. Mai präsentiert das Kunstmuseum die Ausstellung Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?. Mit einer Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten umgebracht wurden, unterliegt auch das Werk von Charlotte Salomon (1917 in Berlin geboren und 1943 im KZ Auschwitz ermordet) der Gefahr, eher als historisches Dokument des Grauens denn als beispielloses Kunstwerk betrachtet zu werden. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bochum möchte sich der Entdeckung des Kunstwerks annähern und sich der Darstellung von Charlotte Salomons bedeutsamen künstlerischem Beitrag widmen. Mit der Präsentation ihres gattungsübergreifenden Bilderzyklus „Leben? oder Theater?“ im Kunstmuseum Bochum soll das bisher eher Insidern vertraute Werk einem breiteren Kunstpublikum nähergebracht werden. (weiterlesen)

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Donnerstag 26.02.15, 08:22 Uhr

Die Hüter der Tundra

Ab Freitag den 27.02. zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Die Hüter der Tundra. Mitten in der Tundra, in Russlands hohem Norden, leben Hirten und Rentiere in einer viele tausend Jahre fortwährenden Symbiose. Doch dieses einzigartige kulturelle Erbe russisch-samischer Rentierzucht droht von der Karte zu verschwinden. Längst haben internationale Rohstoffkonzerne die Weidegründe der Tundra im Visier. Sascha, junge Mutter und Abgeordnete des neu gegründeten Parlaments der Samen, kämpft an vorderster Front für ihr Heimatdorf. Regisseur René Harder (Herr Pilipenko und sein U-Boot) teilte über ein Jahr hinweg das Leben der Rentierzüchter. Nah an den Menschen und in beeindruckenden Naturaufnahmen dokumentiert er das Leben und den Überlebenskampf eines Volkes in der heutigen Zeit. (weiterlesen)

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Dienstag 24.02.15, 15:05 Uhr

Harte Tarifrunde

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt:» Zurzeit finden Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern der Länder (Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TDL) ) statt. In der ersten Verhandlungsrunde am 16. Februar legten die Arbeitgeber kein Verhandlungsangebot vor. Die GEW fordert für die angestellten Lehrkräfte eine Gehaltserhöhung von 5,5 %. Nach wie vor stellen die nicht verbeamteten Lehrkräfte im öffentlichen Dienst die einzige Beschäftigungsgruppe dar, die nicht durch eine per Tarifvertrag geregelte Entgeltordnung entlohnt wird. Dazu GEW-Sprecher Jochen Bauer: „Das Diktat der Arbeitgeber muss endlich ein Ende haben. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber mit der GEW eine Entgeltordnung fair verhandeln.“ Bisher haben die Arbeitgeber allerdings wenig Verhandlungsbereitschaft erkennen lassen und haben kein Angebot vorgelegt. Vielmehr fordern sie als Gegenleistung Einschnitte bei der Zusatzrente (VBL). „So eine Verhandlungstaktik kommt einem Erpressungsversuch gleich. Wir sollen unsere Tarifrunde selber finanzieren“, so Bauer weiter. (weiterlesen)

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Montag 23.02.15, 17:17 Uhr

Alsengarten für AnfängerInnen

Seit fast einem Jahr hat die ehemalige Grüne Bühne, die im Rahmen des „This is not Detroit“-Projektes als offener Gemeinschaftsgarten vor dem Schauspielhaus stand, ein zu Hause auf dem Gelände des „Hauses der Begegnung“ in der Alsenstraße gefunden. Bevor der Garten nun in die neue Saison startet, findet am Freitag, den 27.2.  ab 19:00 ein Infoabend für alle NeueinsteigerInnen statt, die schon immer wissen wollten, wie so ein Gemeinschaftsgarten überhaupt funktioniert. Zum Start des Abends wird der Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Gemeinschaftsgärten in Berlin“ von Ella von der Haide gezeigt. (weiterlesen)

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Montag 23.02.15, 13:01 Uhr

Letzte Chance aufs Weihnachtsgeld

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist darauf hin, dass in Hotels, Gaststätten und Kantinen der „Weihnachtsgeld-Countdown“ läuft. Beschäftigte, die bislang leer ausgegangen sind, müssen sich sputen: Nur noch bis zum 28. Februar haben sie Zeit, das Weihnachtsgeld einzufordern. „Danach ist das Geld endgültig futsch“, sagt Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet schätzt, dass etwa die Hälfte der rund 6.200 Beschäftigten im Gastronomie-Gewerbe in Bochum kein Weihnachtsgeld bekommen hat. „Dabei steht jedem, der mindestens ein Jahr im Betrieb arbeitet, ein halber Monatslohn als Weihnachtsgeld zu – vom Koch bis zur Kellnerin und vom Zimmermädchen bis zum Nachtportier“, so Sachtje. Für einen jungen Koch seien dies immerhin mehr als 850 Euro. Viele Chefs – gerade in kleineren Betrieben – versuchten allerdings, sich vor dem Weihnachtsgeld zu drücken, das sie eigentlich schon mit dem letzten November-Lohn hätten auszahlen müssen.

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Sonntag 22.02.15, 08:15 Uhr

Angela Davis – Eine Legende lebt

Filmveranstaltung für Frauen


Das Frauenarchiv ausZeiten,  Herner Str. 266 zeigt am Sonntag, den 1. März um 18 Uhr den Film Angela Davis – Eine Legende lebt. In der Einladung heißt es: »Angela Yvonne Davis ist eine der prominentesten politischen Gefangenen in der Geschichte der USA. Die Anklage gegen sie wegen Verschwörung, Entführung und Mord im Jahre 1970 löste einen weltweiten Protest aus, in Ost und West. Wegen des Vorwurfs der Unterstützung des Terrorismus drohte ihr die Todesstrafe. Ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei der USA, ihr Afroamerikanerin- und Frau-Sein erschwerten ihre Verteidigung, aber sie wurde 1972 in allen Anklagepunkten freigesprochen. (weiterlesen)

Samstag 21.02.15, 19:50 Uhr
Struggle in Europe - Krise und Kämpfe in Europa

Die Folgen des kommunalen Sparens

In der Reihe Struggle in Europe – Krise und Kämpfe in Europa, werden am Freitag, dem 27. Februar um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum lokale Prozesse in Bochum diskutiert. Die Einladung: »Wenn das Freibad nicht mehr öffnet und die kaputte Toilette in der Schule nicht mehr repariert wird, liegt der Grund wahrscheinlich in der kommunalen Sparpolitik. “Der als Sachzwang präsentierten Sparpolitik wird kaum widersprochen”, so das Recht auf Stadt Bündnis Ruhr. Dass die Kommunen – insbesondere im Ruhrgebiet – klamm sind, ist zu einem medialen Allgemeinplatz geworden. Die massiven Auswirkungen auf viele Lebensbereiche der Bochumer_innen betrifft gerade Ärmere. Wenn öffentliche Gelder ins Ruhrgebiet fließen, sollten sie in erster Linie für den Ausbau der soziale Infrastruktur und für Gemeinwesenarbeit verwendet werden. Niemand soll im Schatten der Leuchttürme die Mülltonnen nach Brauchbarem durchsuchen müssen, fordert das Bündnis “Recht auf Stadt Ruhr”. Entstehende Leerstände können sozial und kulturell genutzt werden, so kann die Schrumpfung auch eine Chance sein. Mit dem Bochumer Ratsmitglied Horst Hohmeier und einer Aktivist_innen des Bündnisses „Recht auf Stadt Ruhr“ wollen wir die Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung beleuchten und mögliche Alternativen und Handlungsstrategien diskutieren.« Eine Veranstaltung des notstand e.V. zusammen mit der Rosa Luxemburg Stiftung und dem freiraum e.V.

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Samstag 21.02.15, 17:11 Uhr

GEW: “Tarifvertrag jetzt!”

Ein Koffer voll Geld in der Hand, Zigarre im Mund und Bowler auf dem Kopf. So sieht die Karikatur des Frühkapitalisten aus, der sich z. B. weigert vernünftig mit den Gewerkschaften zu reden und  einen Tarifvertrag abzuschließen. Mit einer Aktion in der Innenstadt forderte heute die GEW: “Tarifvertrag jetzt”. Die Landesregierung weigert sich seit vielen Jahren, mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag für die angestellten LehrerInnen auszuhandeln.  Das Gehalt z. B. legen die ArbeitgeberInnen einseitig fest. GEW-Sprecher Jochen Bauer stellt fest:“ Das ist Personalpolitik nach Gutsherrenart.“ Wie abenteuerlich sich die Länder als ArbeitgeberInnen verhalten, beschreibt die GEW in einem Flugblatt.

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Samstag 21.02.15, 08:06 Uhr

Warnstreiks der IG-Metall

Die IG Metall (IGM) Bochum-Herne ruft die Herner und Bochumer Betriebe am Montag zu einer verlängerten Frühstückspause auf. Dort sollen die Beschäftigten über den aktuellen Stand der Verhandlungen unterrichtet werden. Die Arbeitgeber waren in den bisherigen drei Verhandlungen nur geringfügig von ihrer starren Verweigerungshaltung abgerückt und erklärten sich lediglich bereit, in Gespräche über die Bildungsteilzeit einzutreten. Eva Kerkemeier, IG Metall Bevollmächtigte Bochum-Herne: „Zwischen den Erwartungen unserer Mitglieder und dem, was die Arbeitgeberseite bisher zur Altersteilzeit, zur Bildungsteilzeit und zum Geld anbietet, liegt eine tiefe Kluft. Besonders bei dem zu gestaltenden Tarifvertrag zur Altersteilzeit verharren die Arbeitgeber in ihrer Blockade. Aus dem Betrieb soll nur noch vorzeitig gehen dürfen, wer absolut nicht mehr kann.“ (weiterlesen)

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Freitag 20.02.15, 14:08 Uhr

Newsletter der Linksfraktion

In ihrem newsletter berichtet die Linksfraktion über die  gestrige Ratssitzung und weitere Ereignisse aus ihrer Arbeit. Der newsletter: »Eine turbulente und ereignisreiche Ratssitzung liegt hinter uns. Eine ganz große rot-schwarz-grüne Koalition hat am Donnerstag, den 19. Februar im typisch Bochumer Stil eine Reihe von Beschlüssen durchgesetzt, die wir für unsozial und kontraproduktiv halten. Aber es ging auch um unsere Anträge zu TTIP und zum Rats-TV. Außerdem liegen einige weitere bedeutsame Infos aus Anfragen vor, die wir gestellt haben. (weiterlesen)

 
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