Montag 12.01.15, 06:10 Uhr
Gemeinsame Anreise von Bochum nach Essen

Antifa-Aktionen gegen HoGeSa-Aufmarsch

Das rechte Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) möchte am Sonntag, den 18. Januar mit bis zu 4.000 Anhängern in der Essener Innenstadt aufmarschieren. Auch Bochumer Hooligans waren auf bisherigen HoGeSa-Aufmärschen zu sehen, bei denen es teils zu massiven Übergriffen kam. Mehr noch: Wie antifaschistische Recherchen belegen und mittlerweile auch vom WDR aufgegriffen wurde,  war die Hooligan-Truppe “Brigade Bochum” sogar bereits im Frühjahr 2014 intensiv am Aufbau von “HoGeSa” beteiligt. Die Essener Polizeipräsidentin hat den HoGeSa-Aufmarsch vorerst verboten. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die Veranstalter dagegen klagen und das Verbot keinen Bestand haben wird. Deshalb rufen zahlreiche Antifa-Gruppen zu Gegenprotesten auf. Das zivilgesellschaftliche Bündnis “Essen stellt sich quer” hat für 13.00 Uhr in die Essener Innenstadt eine Gegenkundgebung angemeldet. Um eine möglichst sichere Zugfahrt zu gewährleisten, wird es eine gemeinsame Anreise zur Gegenkundgebung aus Bochum geben. Abfahrt vom Hauptbahnhof: RE6 um 12.18 Uhr,  Gleis 6 .
Mehr Infos zu Naziaufmarsch und Gegenaktivitäten:
http://antifa-essen.de/hogesa/
http://www.essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:Hooligans/2015
http://braunraus.blogspot.com/search/label/HoGeSa

1 LeserInnenbrief zu "Antifa-Aktionen gegen HoGeSa-Aufmarsch" vorhanden:

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14. Jan. 2015, 23:39 Uhr

LeserInnenbrief von Antifas und antiautoritäre Linke aus Bochum:

Liebe Bochumer Nazigegner*innen,

Mittlerweile gilt als sicher, dass der für Sonntag geplante Großaufmarsch von HoGeSa nicht stattfinden wird (1). Aus diesem Grund wird auch die aus Bochum geplante Anreise zu den Gegenaktionen entfallen. Wir wollen dennoch drauf hinweisen, dass das zivilgesellschaftliche Bündnis “Essen stellt sich quer” an einer Demonstration gegen “gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen” festhält. Diese startet um 12 Uhr an der Porschekanzel.

Außerdem äußerten HoGeSa-Anhänger in diversen Internetforen ihren Unmut und kündigten an, trotz des Verbots nach Essen kommen zu wollen. Essener Antifaschist*innen gehen zwar davon aus, dass die Polizei jede Versammlung der Hooligans konsequent unterbinden wird, bitten aber dennoch, vorsichtig zu sein, falls Ihr am Sonntag in der Region unterwegs seid.

(1) http://www.derwesten.de/staedte/essen/hooligans-gegen-salafisten-ziehen-demo-anmeldung-zurueck-id10226950.html


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