Montag 05.01.15, 16:17 Uhr

Das endstation.kino-Programm

Ab Donnerstag, den 8. Januar ist im endstation.kino im englischen Original mit deutschen Untertiteln sowie in der deutschen Synchronisation der neue Film von Woody Allen zu sehen – Magic in the Moonlight. Das endstation.kino schreibt: »Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene Spiritisten verachtet, die behaupten, statt zu tricksen wirklich übersinnlich begabt zu sein. Er reist unter falschem Namen an die französische Riviera, um dort die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker der Scharlatanerie zu überführen. Doch mit wachsendem Unbehagen wird Stanley Zeuge der tatsächlich äußerst erstaunlichen Fertigkeiten von Sophie: Sie liest Gedanken und legt übernatürliche Fähigkeiten an den Tag, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen und ihn schon bald an sich selbst zweifeln lassen.
Ebenfalls ab Donnerstag, den 08. Januar ist im endstation.kino im englischen Original mit deutschen Untertiteln sowie in der deutschen Synchronisation der neue Film von Olivier Assayas  zu sehen – Die Wolken von Sils Maria. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erhält die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders das Angebot, in der Wiederaufführung eines Theaterstücks zu spielen, mit dem ihr vor 20 Jahren der Durchbruch gelang. Damals hatte sie die Rolle der Sigrid übernommen, eine verführerische junge Frau, die auf ihre Vorgesetzte Helena eine ganz besondere Faszination ausübt und sie schließlich in den Selbstmord treibt. Anders als vor 20 Jahren soll Maria Enders diesmal jedoch nicht Sigrid sondern die ältere Helena spielen. Gemeinsam mit ihrer Assistentin Valentine fährt sie nach Sils Maria, um dort, in der Abgeschiedenheit der Alpen, das Stück zu proben. Als Sigrid ist Jo-Ann Ellis vorgesehen, ein junges Starlet aus Hollywood mit Neigung zum Skandal. Eine charmante, aber nicht ganz durchsichtige junge Frau – und ein beunruhigendes Spiegelbild ihrer selbst, dem sich Maria nun gegenüber sieht
Ab Freitag, den 09.01. ist zudem erneut im endstation.kino Gardenia zu sehen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten einer Gruppe älterer Travestie-Darsteller zwischen 60 und 70 Jahren. Die Sechs haben in ihren Leben so einiges mitgemacht: Sie haben als  Künstler und Prostituierte gearbeitet, ihr Geschlecht umoperiert, wurden ausge­grenzt und innig geliebt. Auf ihre alten Tage haben sie noch einmal den Mut gefun­den, sich vor einem Weltpublikum auf die Bühne zu stellen – mit der großartigen Show „Gardenia“ aus der Regie von Alain Platel und Frank van Laecke. Zwei Jahre tourten sie durch alle fünf Kontinente. Nun kehren sie heim in ihr eigenes, weit stilleres Leben.
Im Plüschkino ist am Samstag, den 10.01. für 4,50 Euro im endstation.kino Johannes Holzhausens Dokumentarfilm Das große Museum zu sehen. Neugierig und verschmitzt humorvoll legt die Dokumentation den sonst verschlossenen Mikrokosmos des 1891 gegründeten Kunsthistorischen Museums Wien (KHM), einem der bedeutendsten Museen der Welt, offen. Über zwei Jahre hat Regisseur Johannes Holzhausen mit seinem Filmteam den Mitarbeitern des Museums über die Schulter geschaut. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die sich neben eindrücklichen Bildern durch den Verzicht auf Off-Kommentar, Interviews und Musikuntermalung auszeichnet. Auf diese Weise erlaubt der Film einen unmittelbaren Einblick in den Arbeitsalltag innerhalb dieses traditionsreichen Museums. Der Fokus auf die aus den verschiedensten Bereichen kommenden Museumsmitarbeiter, ihre Arbeitsroutinen und -dramen, offenbart die menschliche Seite der großen Institution.«

 
 
 
 


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