Montag 03.11.14, 15:08 Uhr

Kultur ist Lebensader für die Stadt

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit erklärt seine uneingeschränkte Solidarität mit den freien Kulturträgern der Stadt. Für den Sprecherkreis äußert sich Jochen Marquardt, Geschäftsführer des DGB in der Region: „Wir freuen uns darüber, dass die Träger der Kulturarbeit in unserer Stadt aktiv für ihre Interessen eintreten und offensichtlich auch bei Vielen in der Politik der Stadt Gehör finden. Dabei wird es darauf ankommen, nicht nur die Wichtigkeit zu formulieren, sondern die Bedingungen für ein breit angelegtes Kulturangebot in Bochum zu sichern.“ Die Bündnisorganisationen und Mitglieder betonen allerdings auch, dass es darum gehen muss, die Existenz der freien Kulturträger zu gewährleisten und darüber hinaus alle anderen Aufgaben einer lebenswerten Stadt durch die Sicherheit aller Bedingungen für die Daseinsvorsorge und Daseinsversorgung zu organisieren, bzw. in vielen Bereichen wieder neu zu schaffen.
Aktuell werden die Forderungen unterstützt, die Kürzungsabsichten für 2014 zurückzunehmen und langfristige Vereinbarungen zur Sicherung der Kulturszene und der kulturellen Angebote zu gewährleisten.
Entscheidend sei aber dabei endlich und mit viel mehr Konsequenz politisch in Düsseldorf und Berlin einen Politikwechsel zu betreiben. Bochum kann die vorhandenen Finanzprobleme nicht wegkürzen oder durch Haushaltssperren bewältigen. Benötigt werden mehr Einnahmen durch eine andere Steuerpolitik und die Gewährleistung der Konnexität auf allen notwendigen Aufgabenfeldern.

 
 
 
 


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