Mittwoch 29.10.14, 19:39 Uhr

„bodo“ im November

Das Straßenmagazin „bodo“ porträtiert im November die Bochumer Schauspielerin Nermina Kukic. Die spielt Marilyn, Dennis Hopper, Heidi Klum im Bochumer Rottstr5-Theater. Vorher war sie Susi Schäfer in der Serie Marienhof. Ein Porträt der Bochumerin vom Balkan, der Wuppertaler Weltbürgerin, einer deutschen Schauspielerin. Außerdem trifft bodo einen Erben des legendären Musikers und Komponisten Moondog, begleitet Flaschensammler und besucht Manga- und Cosplay-Fans. Unter der Überschrift „Wir wollen Grenzen verschieben.“ berichtet bodo, dass circa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Rollstuhl nutzen. Wie gut sie sich damit bewegen können, ist von entscheidender Bedeutung für ihre Lebensqualität. „bodo“ hat in Dortmund einen Mobilitäts-Workshop ein Wochenende lang begleitet. Weitere Themen:
18 Cents im Müll
Pfandflaschensammler: Sinnbild für wachsende Armut und Einsamkeit. Katrin, Ingrid und Klaus sind drei von vielen Tausend in Deutschland. Sie suchen nach Flaschen für 8,15 oder 25 Cent das Stück. Jetzt ist auch die Wissenschaft auf das neue Phänomen aufmerksam geworden.
Moondog
Der blinde Musiker Louis Thomas Hardin, Künstlername Moondog, verbrachte einen Großteil seines Lebens auf der Straße. Manchen gilt er als einer der wegweisenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Unter Leitung seines Schülers Stefan Lakatos wird nun in Dortmund eine Auswahl seiner Werke aufgeführt.
Anime, Manga und Cosplay
Bunte Perücken, lange Mäntel, ausgefallene Kostüme: Einmal im Monat pilgern Hunderte Jugendliche aus ganz NRW ins Dortmunder Fritz-Henßler-Haus zu „DoJaKu“, dem „Dortmunder Japan-Kultur“-Treffen. „bodo“ besucht verkleidete „Cosplayer“, „Trading-Card“-Spieler und Manga-Fans und wirft einen Blick in eine für Außenstehende sehr fremde, aber freundliche und knallbunte Welt.

 
 
 
 


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