Montag 27.10.14, 12:25 Uhr
43. Kunstauktion von Amnesty International Bochum

KünstlerInnen für Menschenrechte

Seit dem 26. Oktober bis zum 8. November bitten die beiden Bochumer Amnesty-Gruppen KünstlerInnen um die Einreichung von Werken zur Versteigerung zugunsten von Amnesty International. Amnesty International schreibt: »Schon am ersten Tag sind 20 Werke von acht verschiedenen Künstlern eingetroffen. Einige davon werden schon jetzt auf der Homepage präsentiert. Die Kunstwerke werden am Sonntag, dem 14. Dezember im Schauspielhaus Bochum versteigert. „Wir freuen uns sehr über die ungebrochen große Resonanz auf unseren Aufruf“, erzählt Amnesty-Mitglied Ingrid Schleicher, die die traditionsreiche Kunstauktion schon seit vielen Jahren begleitet. „Viele KünstlerInnen unterstützen uns seit Jahren regelmäßig mit ihren Werken. Mit der Verbindung von Kunst und Menschenrechten haben wir einen Nerv getroffen, sonst würde unsere Veranstaltung nicht schon seit über 40 Jahren soviel Interesse hervorrufen“, berichtet Ingrid Schleicher weiter.
Interessierte KünstlerInnen können bis zum 8.11. maximal 3 Kunstwerke im Café Ferdinand, Ferdinandstr. 44,  abgeben. Am 14.12. werden die Werke im Tanas (Foyer der Bochumer Kammerspiele) von dem bewährten Auktionator Thom Pokatzky versteigert. Wie in den Vorjahren werden die Exponate dem Publikum vorab in einer Online-Galerie und auf Bildschirmen in den Kammerspielen präsentiert. Ein Drittel des Auktionserlös verbleibt beim jeweiligen Künstler, während der Rest der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International zugute kommt. Nähere Informationen sind online unter www.amnesty-bochum.de verfügbar. Zur Einreichung eignen sich Kunstgegenstände aller Art, von Gemälden, Zeichnungen und Radierungen über Skulpturen bis hin zu signierten Plakaten, Büchern und Tonträ­gern. Die Einreichung ist im Café Ferdinand von 9 Uhr morgens bis spät in die Nacht möglich. Zur Abgabe sehr großformatiger Arbeiten kann ein Abgabetermin vereinbart werden.
Amnesty Bochum erhält durch die Kunstauktion die finanziellen Mittel, sich für die Durchsetzung der Menschenrechte weltweit stark zu machen. Wir setzen die Erlöse sowohl für unsere lokale Arbeit in Bochum ein, als auch für Kooperationen mit interna­tionalen Organisationen, die vor Ort die Opfer von Menschenrechtsverletzungen medi­zinisch, psychologisch und juristisch unterstützen. Alle Mittel werden nach den stren­gen Richtlinien von Amnesty International verwendet; nicht verwendete Gelder gehen an Amnesty Deutschland.«

 
 
 
 


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