Donnerstag 16.10.14, 21:28 Uhr

22. blicke filmfestival des ruhrgebiets

Vom 19.- 23. November heißt es wieder Film ab beim 22. blicke filmfestival des ruhrgebiets im Kino Endstation im Bahnhof Langendreer. An erstmals fünf (statt wie bisher vier) Festivaltagen “von Mittwoch bis Sonntag stolze Stotterer, wunderliche Tierfiguren, knallbunte Bits und Bytes und Pommes für 2,80 EUR ebenso eine Rolle wie verschwindende Namen, Aufstiegshoffnungen und Abstiegsängste junger Roma, Gebärdensprachenpoesie und das ungewöhnlichste Haus südlich von Wuppertal.”  Als ein Highlight hervorzuheben ist der am Freitagabend gezeigte und auf der Roten Couch diskutierte Stummfilm „S1“ von 1913. Das Besondere: Es handelt sich um eine Spionagegeschichte, die erstmalig Filmaufnahmen im Ruhrgebiet auf dem Flughafen(!) in Wanne zeigt. Eine Filmproduktion im Vorfeld des 1. Weltkriegs mit dem damaligen Star des Stummfilms, Asta Nielsen.
Ebenfalls ungewöhnlich: Musikalisch begleitet wird der Film nicht wie gewohnt vom Piano, sondern von Streichinstrumenten des Kwartetts. Eine weitere Besonderheit beim 22. blicke filmfestival: Bereits am Samstagabend werden die Preise, dotiert mit insgsamt 6.500 €, verliehen werden. Vergeben werden die Preise von den diesjährigen Jurymitgliedern Christel Matthes (Grimmepreis-Jury 2013, VHS Bochum), Franziska Tippmann (ehem. Leiterin des Internationalen Videofestival Bochums, derzeit u.a. Berlinale, European Film Market und Achtung Berlin) und Quinka Stoehr (Filmemacherin, u.a. ZDF/3Sat, WDR und NDR, Studienrätin an der Muthesius Kunsthochschule Kiel Film).
Im Anschluss an die Preisverleihung wird eine interaktive Tanzperformance, die die beiden Medien Film und Tanz auf außergewöhnliche Art & Weise miteinander verbindet, den Auftakt zur Party mit Guy Dermosession liefern! Zu sehen sind – auch das ist neu – alle Filme der Preisträger noch einmal am Sonntagvormittag bei der im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück stattfindenden Matinee!

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17. Okt. 2014, 13:03 Uhr

LeserInnenbrief von Joachim Koßmann:

Der Wanner Flughafen (Wanne – Eickel existierte damals noch nicht) befand sich allerdings nicht in Wanne, sondern bereits hinter der Hertener Stadtgrenze, dort wo heute das Landschaftsbauwerk “Hoheward Halde” ist. Immerhin war dort sogar ein Luftschiff vom Typ Parseval Namens Charlotte stationiert.


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