Dienstag 16.09.14, 16:02 Uhr
Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen

Nein zum Sterben an den EU-Außengrenzen!

Am Sonntag, den 21.09. laden der Verein für Medienarbeit (Dortmund), das Netzwerk afrique-europe-interact und der Bahnhof Langendreer von 12.00-18.00 Uhr zu einem Thementag ins Studio 108 ein: Flüchtlinge aus Ländern Afrikas berichten über ihre Flucht-erfahrungen und die Hintergründe. So referiert zum Beispiel die Aktivistin Adjovi Boconvi, die vor vielen Jahren aus Togo nach Deutschland geflüchtet ist, über Migrationsgründe von jungen Frauen.
Trésor aus Kamerun von der Organisation „Voix des Migrants“ berichtet aus eigener Erfahrung von den EU-Außengrenzen und von Übergriffen auf Geflüchtete aus Subsahara-Afrika. Und junge Flüchtlinge erzählen von ihrer Lebenssituation in Bochum. Im Mittelpunkt des Thementags steht die Frage nach Möglichkeiten der Solidarität mit den alltäglichen Kämpfen von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach und ihrer Ankunft in Europa.
Neben den verschiedenen Beiträgen, werden Filme gezeigt, es gibt afrikanisches Essen und Musik von „Jacques and Friends“: Musikern aus dem Flüchtlingsprojekt „Strom und Wasser“ sowie Sängerinnen, die in der Flüchtlingsselbstorganisation „Women in Exile“ aktiv sind. Die Veranstaltung ist Teil einer NRW-Rundreise mit „Zeitzeugen“ zur Situation an den EU-Außengrenzen. Der Eintritt ist frei.

 
 
 
 


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