Samstag 22.03.14, 08:56 Uhr

Fahrradfreundlicheres Klima?

Die Radfahrhölle Bochum beantragt den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS). Die Grüne Ratsfraktion erklärt dazu: »Im Januar 2013 hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss auf Initiative der rot-grünen Koalition die Verwaltung noch einmal aufgefordert, die Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Die Verwaltung hat dann ein Planungsbüro mit der Erarbeitung der Bewerbung beauftragt. In der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am Donnerstag wurde der umfangreiche Aufnahmeantrag (über 100 Seiten) vorgestellt und anschließend einstimmig beschlossen.
Helmut-Orzschig-Tauchert, Sprecher der Grünen im Rat im Ausschuss, äußert sich zufrieden: „Mit dem Beschluss, den Beitritt zur AGFS zu beantragen, haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der Aufnahmeantrag dokumentiert, dass in den letzten 15 Jahren in Bezug auf Infrastruktur und Service (Radwege, Abstellmöglichkeiten und Leitsysteme) schon viel für den Radverkehr in Bochum erreicht wurde. Es ist aber klar, dass besonders bei den Alltagsrouten noch erhebliche Defizite bestehen. Mit dem Beitritt zur AGFS geht die Stadt die Verpflichtung ein, die Bedingungen für den Radverkehr kontinuierlich zu verbessern. Denn mit dem Beitritt zur AGFS setzen wir uns ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2030 soll der Anteil des Radverkehrs am Modal Split auf 25 % ansteigen, d.h. dass 25 % aller Wege in Bochum mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückgelegt werden. Das Maßnahmenpaket, das Bestandteil des Aufnahmeantrags ist, zeigt weitere Schritte dazu in den nächsten Jahren auf. Ich bin überzeugt, dass der Beitritt zur AGFS der Förderung des Nahverkehrs in Bochum neuen Schwung verleihen und zu einem fahrradfreundlicheren Klima beitragen wird.“«

 
 
 
 


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