Mittwoch 12.03.14, 21:13 Uhr

ALLEGRO im Jobcenter Bochum

Im Leistungsbereich des Jobcenters soll Mitte August 2014 das neue Auszahlungsprogramm ALLEGRO eingeführt werden. Das ist mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden, da die Umstellung der Datensätze von mehr als 20.000 Bedarfsgemeinschaften innerhalb weniger Monate nach Auskunft des Personalrates manuell, also „per Hand“  erfolgen soll. Für diesen erheblichen Mehraufwand will die Bundesanstalt für Arbeit aber kein zusätzliches Personal einstellen. Die Linksfraktion schreibt dazu in einer Anfrage: »Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 06.03.2014 wurde aufgrund einer Anfrage der Linken im Rat intensiv über die drohenden Probleme durch die Einführung des neuen Auszahlungssystems ALLEGRO im Jobcenter Bochum beraten. Der Ausschuss hat in einem Schreiben an die BA mehr Personalmittel eingefordert. Diese Forderung trägt die Linksfraktion selbstverständlich mit. Vor Ort ist die Trägerversammlung für die Arbeit des Jobcenters verantwortlich. Vor diesem Hintergrund fragen wir an:

  • Welche Position nimmt die Bochumer Trägerversammlung bezüglich einer befristeten Personalaufstockung im Jobcenter Bochum ein?
  • Liegt der Trägerversammlung eine exakte Berechnung vor, wie hoch dieser Mehrbedarf für das Jobcenter Bochum beziffert wird und wie dieser mit dem vorhandenen Personal konkret in den einzelnen Standorten / Leistungsteams kompensiert werden soll?
  • Aus welchem Grunde ist bei den bekannten Mehrbedarfen an Personal für die Umstellung auf “ALLEGRO” durch die Trägerversammlung Bochum noch keine Personalaufstockung veranlasst worden?

Aufgrund der drängenden Problematik und fehlender weiterer Gremiensitzungen bitten wir um Beantwortung bis zum HFA am 26.03.2014.«

 
 
 
 


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