Archiv - März 2014

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Montag 31.03.14, 20:20 Uhr

Opel-Gelände: Logistik folgt Autobau

Die Soziale Liste schreibt in einer Pressemitteilung: »Günter Gleising, Sprecher der Sozialen Liste reagiert empört darauf, dass die Mitglieder des Rates in Sachen Opel-Ansiedlung vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. Den Medien ist zu entnehmen, dass DHL (Deutsche Post) und Opel morgen in Düsseldorf, im Beisein des NRW-Wirtschaftsministers und der Bochumer Oberbürgermeisterin, eine Partnerschaftserklärung unterzeichnen wollen. Die Pläne sehen vor einen großen Teil der Flächen in Laer für die Logistiksparte der Post zu verwenden. (weiterlesen)

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Montag 31.03.14, 16:53 Uhr

Besser Steuer hinterziehen
als Geld fälschen

In den Bochumer Lokalausgaben von WAZ und Ruhr Nachrichten wird heute berichtet, dass ein Geldfälscher zu 3 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt wurde, weil er für 2.435 Euro Blüten produziert und in Umlauf gebracht hat. Das bedeutet umgerechnet ein Monat Haft für 53 Euro Falschgeld. In einem spektakulären Prozess war kürzlich ein Würstchen-Fabrikant zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt worden, weil er 28,462 Millionen Euro Steuern inklusive Solidaritätszuschlag hinterzogen hatte. Das bedeutet umgerechnet ein Monat Haft für 677.667 Euro hinterzogene Steuern.

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Montag 31.03.14, 14:42 Uhr
CDU zieht Antrag zurück - vorläufig?

Kein Ehrengrab für Dufhues

Stellungnahme von Ralf Feldmann

Mit Ehrengräbern bezeugt die Stadt Bochum ihren von Nationalsozialisten ermordeten Widerstandskämpfern Hochachtung und Dankbarkeit. Diese Ehre sollte nach dem Wunsch der Bochumer CDU auch Josef Hermann Dufhues erhalten. In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zog die CDU-Fraktion ihren Antrag überraschend zurück, weil, so Ratsmitglied Franz, dafür keine Mehrheit zu erwarten sei. In einer einige Tage zuvor veröffentlichten Stellungnahme hatte ich mich gegen den Antrag ausgesprochen, weil Dufhues der Reiter-SS angehört und in der vergangenheitspolitischen Diskussion der Nachkriegszeit  eine Amnestie  für alle in politischen Zusammenhängen, auch im Zusammenhang mit dem Krieg begangenen Straftaten gefordert habe – gemeinsam mit dem SS-Haupttäter Werner Best und dem Essener FDP-Landtagsabgeordneten Ernst Achenbach, im Krieg in Frankreich mit Organisation der Deportation von Juden nach Auschwitz befasst, beide mit großem eigenen Interesse an der Straffreiheit für Nazi-Verbrecher. (weiterlesen)

Montag 31.03.14, 13:52 Uhr
Sevim Dagdelen:

Outokumpu muss Zusagen einhalten

„Die Einigung zwischen dem finnischen Stahlkonzern Outokumpu und der IG Metall erweckt Hoffnungen. Outokumpu ist jedoch schon einmal wortbrüchig geworden. Der Konzernchef Mika Seitovirta muss jetzt endlich Wort halten und den 450 Beschäftigten des Bochumer Werks nicht wieder falsche Hoffnungen machen. Sie müssen die zugesagten Ersatzarbeitsplätze auch tatsächlich erhalten“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, anlässlich der Einigung vom Sonntag zwischen IG Metall NRW-Bezirksleiter Knut Giesler und Outokumpu-Chef Mika Seitovirta. (weiterlesen)

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Montag 31.03.14, 13:41 Uhr

Praxisabend „Interkulturelle Kompetenz“

Der Kinder- und Jugendring Bochum und die Integrationsagentur des evangelischen Jugendpfarramtes laden MitarbeiterInnen in der Kinder- und Jugendarbeit zu einem Praxisabend „Interkulturelle Kompetenz“ am 3. April 14 um 18.00 Uhr ein. In der Einladung heißt es: »Diese Praxisabende richten sich an „Praktiker/innen“ aus der Kinder- und Jugendarbeit, die sich mit interkulturellen Themen, Ideen und Zusammenhängen kreativ auseinander setzen wollen. (weiterlesen)

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Montag 31.03.14, 10:21 Uhr

Die Moskauer Prozesse

Ab Freitag, den 04. April ist im Endstation Kino Milo Raus Dokumentarfilm Die Moskauer Prozesse zu sehen. Die Ankündigung des Kinos: »Die Bilder des Schauprozesses gegen Pussy Riot gingen durch alle Medien. Verletzung der Gefühle Gläubiger, Gotteslästerung, Agitation gegen die russische Nation: das Urteil wurde im Westen als absurd empfunden. Für sein Projekt Die Moskauer Prozesse versammelte Milo Rau die Protagonisten der Prozesse um Pussy Riot und die Ausstellungen Achtung! Religion und Verbotene Kunst. (weiterlesen)

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Sonntag 30.03.14, 12:50 Uhr

Politik, Porno und Protest um 1900

Wie die homosexuelle Emanzipation zu Beginn des 20. Jahrhunderts startete, ist Thema eines Vortragsabends mit Christiane Leidinger. Die promovierte, freischaffende Politikwissenschaftlerin spricht am Montag, dem 07.04.2014 um 19.00 Uhr bei der Rosa Strippe über “die ersten drei des Dritten Geschlechts”. In der Einladung heißt es:Um 1900 leisteten sie wichtige Beiträge zur homosexuellen Emanzipation – konkret auch für lesbische Frauen: Emma Trosse (1863-1949), später verheiratete Külz, Johanna Elberskirchen (1864-1943) und Theo Anna Sprüngli (1880-1953), bekannt unter ihrem Pseudonym “Anna Rüling”. (weiterlesen)

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Sonntag 30.03.14, 08:36 Uhr

Film: Ich war neunzehn


Das DDR-Kabinett-Bochum will sich in Zukunft monatlich am ersten Freitag ab 19:00 Uhr im Haus Lotz, Annastraße 25 zu einem lockeren “Stammtisch” treffen. Für den ersten Termin am Freitag, den 4. April wird angekündigt: »Im Vorfeld der Erinnerung an den “Tag der Befreiung vom Faschismus” am 8. Mai 1945, wollen wir gemeinsam den DEFA Film aus dem Jahr 1968 “Ich war neunzehn” sehen (weiterlesen)

Samstag 29.03.14, 18:13 Uhr
Nur ca. 100 km von Bochum entfernt:

Die Urananreicherungsanlage in Gronau

Zwischen Fukushima (11. März 2011) und Tschernobyl (26. April 1986)

Am Mittwoch, den 2. April um 19:00 Uhr laden das Anti-Atom-Plenum Bochum, der BUND Bochum, und das Friedensplenum zu einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer ein. Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen informiert über die Hintergründe der Urananreicherung, den aktuellen Stand der Verkaufspläne sowie den Ostermarsch in Gronau am 18. April. Auch in Nordrhein-Westfalen, nur ca. 100 km von Bochum entfernt,  wird Uran angereichert. Das deutsch-niederländisch-britische Unternehmen Urenco kann aus der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau jedes 10. AKW weltweit mit Atombrennstoff zur Brennelementefertigung versorgen. Die Urantransporte von und nach Gronau rollen quer durch NRW und auch das Ruhrgebiet. Die Atommüllentsorgung ist völlig ungeklärt – noch in diesem Jahr soll in Gronau ein neues Zwischenlager für den rapide wachsenden Atommüllberg in Betrieb gehen. (weiterlesen)

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Samstag 29.03.14, 14:38 Uhr
Jüdisches Leben vor und während des Faschismus in Bochum

Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds

Die Volkshochschule lädt am Sonntag, den 6.4. um 14 Uhr zu einem Stadtrundgang mit Wolfgang Dominik ein. In der Ankündigung heißt es: »Es ist ziemlich genau 81 Jahre her, dass auch in Bochum am 1. April 1933 eine erste deutschlandweite antijüdische Terrormaßnahme stattfand. Es bedurfte gar nicht vieler SA-Schlägertrupps, um die Blockade der Geschäfte der jüdischen Bochumer durchzuführen. Das erledigten oft die Konkurrenz von gegenüber oder die Wähler_innen der stärksten Partei in Bochum, der NSDAP. Gleichzeitig wurden jüdischen Ärzten,. Rechtsanwälten und Richtern  Berufsverbote erteilt. (weiterlesen)

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Samstag 29.03.14, 14:19 Uhr

Andere Wege der Inklusion

Auf Einladung des AKAFÖ-Beratungszentrums zur Inklusion Behinderter (BZI) gastiert der Kabarettist Rainer Schmidt am Dienstag,  den 8. April im Bistro der Ruhr-Universität Bochum. Ab 18.30 Uhr präsentiert Schmidt dort sein Programm „Däumchen drehen – keine Hände, keine Langeweile“. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Abend ist Bestandteil der BZI-Reihe „Andere Wege der Inklusion“. In der Ankündigung heißt es: (weiterlesen)

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Samstag 29.03.14, 10:16 Uhr
Sevim Dagdelen warnt:

“Türkei plant Angriffskrieg gegen Syrien”

“Die Pläne des türkischen Außenminister Davutoglu mit dem Geheimdienstchef und stellvertretenden Ministerpräsidenten, unter einem selbst inszenierten Vorwand einen Angriffskrieg gegen Syrien zu legitimieren, sind ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Linke fordert den sofortigen Abzug der Patriot-Raketen aus der Türkei und eine Distanzierung der Bundesregierung von der aggressiven Syrienpolitik des Erdogan-Regimes”, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, anlässlich der Veröffentlichung eines kompromittierenden Audiomitschnitts eines Gesprächs hoher Vertreter aus Regierung, Militär und Geheimdienst bei YouTube. Dagdelen weiter: (weiterlesen)

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Samstag 29.03.14, 09:44 Uhr

Film und Filmgespräch «White Charity»

Am Donnerstag, den 3. 4., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zum Dokumentarfilm „White Charity – Schwarzsein und Weißsein auf Spendenplakaten“ und anschließendem Filmgespräch ins Studio 108 ein. Anwesend ist der Co-Regisseur des Films Timo Kiesel. Er ist im Berliner Verein glokal e.V., aktiv, der in seiner Bildungsarbeit kritische Perspektiven auf Entwicklungspolitik und Rassismus vermittelt. Zum Film: Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.
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