Montag 17.02.14, 08:25 Uhr

Kriege brechen nicht aus
sie werden von Menschen gemacht

Vor 100 Jahren begann der 1. Weltkrieg, vor 75 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und entfesselte den 2. Weltkrieg, vor 15 Jahren griff die NATO Jugoslawien mit einem Bombenkrieg an. So viele historische Jahrestage sollten eigentlich das Bewusstsein schärfen. Bemerkenswert ist, wie erfolgreich es die Militärpropagandisten schaffen, Leuten ins Gehirn zu greifen und sie wörtlich zu betäuben. Die ev. Stadtakademie bietet z. B. am morgigen Dienstag ein Veranstaltung mit Professor Dr. Stefan Berger an. Er ist  Vorsitzender der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets.  Der Titel der Veranstaltung: “Größenwahn, Endzeitgefühle und die dunkle Seite der Moderne. Deutschland 1914 und der Ausbruch des ersten Weltkriegs“. “Kriegsausbruch” ist ein klassischer militaristischer Euphemismus. Er stellt Kriege als etwas quasi unvermeidliches dar und verschleiert, dass Kriege immer von Menschen gemacht werden, die damit in aller Regel niederträchtige Interessen verfolgen. Wahrscheinlich wird genau diese kritische Auseinandersetzung mit den Kriegsursachen auch Inhalt des Vortrages sein.

2 LeserInnenbriefe zu "Kriege brechen nicht aus
sie werden von Menschen gemacht" vorhanden:

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18. Feb. 2014, 02:57 Uhr

LeserInnenbrief von wilmor:

Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge.


 

18. Feb. 2014, 16:57 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang Dominik:

Von wegen “Größenwahn”. “Kriegslügen” oder”Endzeitstimmung”! Die Politiker litten damals alle an Somnambulismus, oder zu deutsch: Sie waren Schlafwandler! Das hat der australische Historiker Christopher Clark doch gerade festgestellt. In zahlreichen Quassel-Runden in allen Fernsehsendern wurde das dann auch mehr oder weniger bestätigt


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