Dienstag 28.01.14, 09:03 Uhr
Gräber und Denkmäler erzählen Geschichte:

Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920

Im RuhrEcho Verlag erscheint in wenigen Tagen ein Buch, das sich mit den Denkmälern und den Ereignissen des Kapp-Lüttwitz-Putsch und der Märzrevolution in Nordrhein-Westfalen  beschäftigt. Autor ist Günter Gleising, der zusammen mit Anke Pfromm jetzt den zweiten Band über diese Ereignisse publiziert hat. In einer Mitteilung des Verlages heißt es:» Die Ereignisse des Jahres 1920 blieben in Erinnerung vieler Menschen. Die Toten ehrte man mit Denkmälern, mit den Hinterbliebenen wurde Solidarität geübt. Romane und Theaterstücke verarbeiteten die Geschehnisse und jährlich fanden „Märzfeiern” der Arbeiterbewegung statt.
Im Mittelpunkt des Buches stehen die 40 heute noch existierenden Denkmäler und weitere Erinnerungszeichen in Städten und Gemeinden von NRW. Geschildert werden außerdem die lokalen Ereignisse aus 70 Orten.
Das Buch beleuchtet die spontanen Reaktionen zur Abwehr des Kapp-Lüttwitz-Putsches und der Fortführung des Kampfes, der zur Märzrevolution 1920 wurde, aus der lokalen und regionalen Erforschung für das Rheinisch-Westfälische Industriegebiet, dem heutigen Land Nordrhein-Westfalen. Dem Thema Totenehrung, Schaffung und Umgang mit den Denkmälern der Märzgefallenen, widmet sich ein großer Teil des Buches. Hier wird in zusammengefasster Form umfangreich eine Vielfalt von lokalen Quellen erschlossen, die der Autor in jahrelanger Recherche seit etwa 1990 zusammengetragen hat. Verlag und Autor wollen mit dem Buch dazu beitragen, diesen Teil der Geschichte vor Ort neu zu entdecken und zu bewerten.

Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920 (II)
Ereignisse und steinerne Zeugen
Gräber und Denkmäler zwischen Rhein und Weser erzählen Geschichte
536 Seiten, zahlreiche Dokumente und Fotos
ISBN: 978-3-931999-16-2, 24,00 Euro
Die Auslieferung erfolgt ab dem 10. Februar, Bestellungen sind ab sofort möglich

(bestellung@ruhrecho.de oder über die Website www.ruhrecho.de)

Anlage: Ortsverzeichnis der behandelten Städte und Gemeinden

Im III. Kapitel „Ereignisse und steinerne Zeugen: Gräber und Denkmäler erzählen Geschichte“ werdenfolgende Städte und Gemeinden behandelt: Bergkamen, Bielefeld und Minden, Bochum mit Wattenscheid, Bönen, Bottrop mit Kirchhellen, Castrop- Rauxel mit Henrichenburg und Mengede, Datteln mit Ahsen, Dinslaken, Dorsten mit Holterhausen und Hervest, Dortmund mit Hörde und Marten, Duisburg mit Hamborn und Walsum, Düsseldorf, Ennepetal (Milspe und Voerde), Essen, Gahlen und Schermbeck, Gelsenkirchen mit Buer und Horst, Gevelsberg, Gladbeck, Gummersbach und Siegen, Haan, Leichlingen und Langenfeld, Hagen, Haltern und Dülmen, Hamm mit Pelkum, Herringen und Weetfeld, Hattingen mit Welper und Blankenstein, Herdecke, Herne mit Wanne-Eickel, Herten mit Bertlich, Scherlebeck und Westerholt, Hohenlimburg, Iserlohn, Hemer und Menden, Hünxe mit Bruckhausen und Krudenburg, Kamen und Unna, Köln, Bonn und Aachen, Krefeld, Leverkusen, Lüdenscheid, Lünen, Marl mit Hüls, Mülheim, Münster, Neheim-Hüsten, Arnsberg und Meschede, Oberhausen mit Osterfeld und Sterkrade, Olfen mit Eversum, Paderborn, Radevormwald und Hückeswagen, Raesfeld mit Erle, Ratingen, Recklinghausen mit Oer-Erckenschwick, Remscheid mit Lennep und Lüttringhausen, Schwelm, Schwerte, Selm und Bork, Solingen, Sprockhövel, Haßlinghausen und Silschede, Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath und Langenberg, Voerde und Wesel, Waltrop, Werden und Kupferdreh, Werne und Rünthe, Wetter mit Wengern, Witten, Wuppertal mit Elberfeld und Barmen

 
 
 
 


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