Samstag 25.01.14, 14:11 Uhr
Die Lebensgeschichte eines kurdischen Imkers im schweizer Asyl

Dokumentarfilm: Der Imker


Am Sonntag, dem 26. 1. um 18.45 Uhr und ab Donnerstag, dem 30.1. läuft im Endstation Kino der Dokumentarfilm “Der Imker” des in der Schweiz lebenden syrisch-kurdischen Regisseurs Mano Khalil. Im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag ist Mano Khalil für ein Filmgespräch zu Gast.  Am Samstag, dem 1. Februar gibt es um 16.15 Uhr eine Vorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Flucht und Migration. Die TeilnehmerInnen: Kemal Bozay, IFAK; Sevim Dagdelen, Bundesverband der Migrantinnen; Ralf-D. Lange, BoFo und Kenan Araz, Medizinische Flüchtlingshilfe.
Die Filmbeschreibung: »Der Imker erzählt das berührende Schicksal eines kurdischen Bienenzüchters, dem die Wirren des türkisch-kurdischen Krieges alles genommen haben: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit  fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm das unerschütterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft für die Bienenzucht in der Schweiz zurück ins Leben gefunden. Der Film zeichnet ein lebensnahes Bild der heutigen Schweiz im Spannungsfeld zwischen menschlichen Begegnungen und politischer Meinungsmache.«
Spielzeiten des Films:

Do. 30. Jan. 17:00 Uhr OMU
Fr. 31. Jan. 17:00 Uhr OMU
Sa. 01. Feb. 16:15 Uhr OMU
So. 02. Feb. 17:00 Uhr OMU
Di. 04. Feb. 18:00 Uhr OMU
Mi. 05. Feb. 18:00 Uhr OMU

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28. Jan. 2014, 12:55 Uhr

LeserInnenbrief von Dagmar Wolf:

Voller Begeisterung möchte ich den Film empfehlen.

Ich habe den Film am 26.1. im Rahmen des Doku-Festivals “stranger than fiction” als pre-view gesehen, anschließend konnte das Publikum mit dem Regisseur Mano Khalil diskutieren.

Es gab viel Beifall für den gleichermaßen einfühlsamen wie genau beobachtenden Film, der auch mit seiner Ruhe und langen Einstellungen
beeindruckte.

Mano Khalil erzählt die Geschichte von Ibrahim Gezer. DER IMKER thematisiert die schwierigen Bedingungen von Exilierten, ohne das Leben Ibrahims für diesen Zweck zu instrumentalisieren. Mit seiner Liebe zu den Seinen, “der Liebe zur Natur und mit seinem unerschütterlichen Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher
Herkunft” verhilft Ibrahim Gezer den ZuschauerInnen zu einem Perspektivwechsel beim Blick auf das Leben von Flüchtlingen.

Das Publikum dankte am Sonntag dem Regisseur vehement für seinen Film; auch der Vertreter von “BraveHearts Internatinoal” bekam viel Applaus, als er die Verleiher-Kampagne “Von Fremden zu Freunden” vorstellte, zu deren
Unterstützung DER IMKER beitragen will.

Solche Kooperationen haben im Bahnhof Langendreer und der endstation eine lange Tradition, so wird auch aktuell (Samstag, den 01.02.) im Anschluss an die Filmvorstellung eine ExpertInnenrunde zum Thema diskutieren.

Also, auf ins Kino!
Mit den besten Empfehlungen,
Dagmar Wolf


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