Montag 13.01.14, 20:14 Uhr

12 Years a Slave


Das Endstation Kino zeigt im englischen Original mit deutschen Untertiteln zum Bundesstart am Donnerstag, den 16. Januar Steve McQueens neuen Film 12 Years a Slave. Die Filmankündigung: »Der Oskar-Favorit spielt in Saratoga/New York, Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Afro-Amerikaner Solomon lebt mit seiner Familie glücklich als freier Mann. Als zwei Fremde den Musiker engagieren, schöpft Solomon keinerlei Verdacht. Doch am nächsten Morgen befindet er sich in Ketten auf einem Sklavenschiff Richtung Louisiana.
Solomons Martyrium verläuft entlang von verschiedenen Sklavenhaltern, an die er unter seinem neuen Namen “Platt” verkauft wird. Darunter finden sich Charaktere wie William Ford, der an Solomons wachem Geist Gefallen findet und sich ihn nutzbar zu machen weiß, aber auch Sadisten wie Edwin Epps, der das ernsthafte Pendant zu Tarantinos Plantagen-Psychopathen Calvin Candy darstellen könnte. Das Beharren auf den eigenen Fähigkeiten ist ein nachvollziehbarer Versuch die eigene Würde zu bewahren, jedoch bringt dies den Verschleppten in Lebensgefahr, da die bloße Vorstellung einer Egalität oder einer Teilhabe am Menschlichen für die Rassisten extrem bedrohlich ist, da sie ihr ganzes System in Frage stellt. Zwölf Jahre sucht Solomon nach einem Weg, sich aus der Gefangenschaft zu befreien.
Nach Hunger und Shame wurde der neue Film des britischen Künstlers und Regisseurs Steve McQueen bei seiner Premiere auf dem Toronto Filmfestival nicht nur von den Kritikern frenetisch gefeiert, sondern auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Es gelingt ihm auf intensive und eindringliche Weise zu vermitteln, was Sklaverei bedeutet. Dabei zeigt sein Film exemplarisch die Willkürlichkeit und Absurdität von Machtverhältnissen und Unterdrückung auf. Die  hervorragende Bildgestaltung und exzellente Schauspielleistungen machen 12 Years a Slave zu einem herausragenden Film. Bei den diesjährigen Golden Globes wurde 12 Years a Slave als bestes Drama ausgezeichnet.«

 
 
 
 


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