Samstag 11.01.14, 16:47 Uhr
Es geht vor allem um eine tarifgerechte Bezahlung

SchulbetreuerInnen wählen Betriebsrat

Die im Rahmen der Schulbetreuung Beschäftigten bekommen einen Betriebsrat. Der Konzernbetriebsrat des AWO-Bezirks Westliches Westfalen teilt mit, dass er nach der Umstrukturierung des Geschäftsbereiches der Schulbetreuung im AWO-Unterbezirk Ruhr-Mitte im Sommer letzten Jahres die erstmalige Wahl eines Betriebsrates eingeleitet hat. Er schreibt: »In Abstimmung mit dem Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Ruhr-Mitte, Ernst Steinbach, hat der Konzernbetriebsrat am 25.09.2013 einen Vorstand für die Wahl eines Betriebsrates für den unternehmensüber­greifenden Gemeinschaftsbetrieb „Schulbetreuung Bochum“ bestellt. Insgesamt sind 199 Beschäftigte aus vier Unternehmen des AWO-Unterkonzerns wahlberechtigt. Sie nehmen in 24 Schulen der Stadt Bochum unterschiedliche Betreuungsmaßnahmen wahr.
Die Belegschaft des Gemeinschaftsbetriebes selbst setzt sich aus den verantwortlichen Fachkräften vom AWO-Unterbezirk Bochum, den übrigen sozialpädagogischen Kräften von der bobeq GmbH und Hauswirtschaftskräften von der Werkhaus GmbH zusammen. Darüber hinaus sind sog. Springer der GeSo mbH als Leiharbeitnehmer(innen) im Gemeinschaftsbetrieb tätig und auch dort wahlberechtigt.
Der Wahlvorstand hat zügig gearbeitet und führt die Betriebsratswahl am Montag, den 13.01.2014, zwischen 8 und 16 Uhr in der gemeinsamen Betriebsstätte in der Herzogstraße 36 in Bochum durch. Der größte Teil der Belegschaft hat allerdings schon per Briefwahl abgestimmt. Dies ist gesetzlich für solche Beschäftigten vorgesehen, die nicht in der Betriebsstätte des Gemeinschaftsbetriebes selbst tätig sind.
Der neu gewählte Betriebsrat wird sieben Mitglieder haben und sich am Montag, den 20.01.2014, bis 15 Uhr konstituieren. Neben der Wahl des Vorsitzes, der Stellvertretung und der Schriftführung steht auch die Bestellung von jeweils zwei Mitgliedern in den Gesamtbetriebsrat des AWO-Unterbezirks Ruhr-Mitte und in den Konzernbetriebsrat des AWO-Bezirks Westliches Westfalen e.V. an. Außerdem wird der Betriebsrat seine Arbeit für dieses Jahr planen.«
Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Detlev Beyer-Peters, weist darauf hin, dass die Beschäftigten des Gemeinschaftsbetriebes große Hoffnungen in ihren zukünftigen Betriebsrat setzen: „Als erstes wird der Betriebsrat mit der Geschäftsführung über die tarifgerechte Bezahlung der Beschäftigten zu verhandeln haben. Daneben wird es mit Sicherheit Gespräche über die Gestaltung der Arbeitszeiten der Beschäftigten geben.“

 
 
 
 


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