Samstag 04.01.14, 17:02 Uhr

Zapatismus und Musik

Am Montag,  den 13. Januar um 20 Uhr erinnert eine Veranstaltung im Bahnhof Langendreer an den Beginn des Aufstandes vor 20 Jahren in Chiapas. “Zapatismus und Musik – 20 Jahre Aufstand Talk & Music mit Gabriela Gorjon (Mexiko)” lautet die Überschrift der Einladung. Weiter heißt es: »Am 1. Januar 1994 begann in Chiapas, im Südosten Mexikos, der „Aufstand der Würde“:Die zapatistische Befreiungsarmee EZLN rief  „Ya basta!“ (es reicht ) und erklärte die existenziellen Forderungen der indigenen Landbevölkerung nach “Land und Freiheit” endlich durchzusetzen. Zeitgleich mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens NAFTA erinnerte sie die Menschen in Mexiko und auf der ganzen Welt daran, dass für die indigene Bevölkerung Mexikos selbst die grundlegenden Rechte noch immer nicht erfüllt sind. Sie forderten freie und demokratische Wahlen, Autonomie der indigenen Gemeinden,
eine Landreform und soziale Gerechtigkeit.
Den nach dem mexikanische Sozialrevolutionär Emiliano Zapata benannten Zapatisten schlugen nach dem Aufstand Sympathiewellen und Solidaritätsbekundungen aus aller Welt entgegen. Sie beeinflussten eine Vielzahl von sozialen Bewegungen, allen voran die globalisierungskritische Bewegung und mischten mit ihrer innovativen Medienpolitik und popkulturellen Ideen auch die Kulturszene global auf.
Die Medienwissenschaftlerin und Linguistin Gabriela Gorjon aus Guadalajara (Mexiko) zeigt, wie der Zapatismus in den letzten 20 Jahren Musiker*innen beeinflusst hat und welche Auswirkungen er auf Lebens- und Arbeitsformen von (Musik-)Kollektiven weltweit hatte. Und im anschließenden DJ-Set zusammen mit Daniel Tapia Montejo (München) ist zu hören, wie das klingt…«

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4. Jan. 2014, 22:45 Uhr

LeserInnenbrief von Falk Moldenhauer:

Nichts wie hin. Adelante. Und nie vergessen das Diktat von Guadelupe von 1948, was die US-Annexion Texas(!) und Arizonas besiegelte. Selbst Ex-Präsident Lincoln (USA) erklärte dies als verfassungswidrig allerdings ohne Konsequenz. Es lebe unser Amerika im Süden und in der Karibik.

Falk Moldenhauer und Daslelys Merino Torres (Cuba)


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