Montag 25.11.13, 13:33 Uhr

Militärforschung an der Ruhr-Uni

Der NDR und die Süddeutsche Zeitung berichten heute, in welchem Umfang das amerikanische Militär an deutsche Hochschulen Forschungsaufträge vergibt. In einer Liste der geförderten Hochschulen ist auch die Ruhr-Uni aufgeführt. Die WAZ zitiert Prof. Dr. Alfred Ludwig von der RUB mit dem Worten: “Eine Forschung zu militärischen Zwecken findet an der RUB nicht statt.” Das Bochumer Friedensplenum hatte im Jahr 2010 Peer Heinelt anlässlich des Ostermarsches zu einem Referat eingeladen zum Thema: „Zivil-militärische Zusammenarbeit”. Hierbei nannte er mehre Beispiele für Kriegs- und Rüstungsforschung an der Ruhr-Uni. Ein Beispiel: »Unmittelbar für die Kriegseinsätze des deutschen Militärs tätig wurde eine „Arbeitseinheit” der Fakultät für Psychologie unter dem amtierenden Dekan Bernhard Zimolong; im Auftrag der Bundeswehr entwickelten die Forscher vier Jahre lang ein „Wehrpsychologisches Qualitätsmanagementsystem”.«

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25. Nov. 2013, 14:00 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang Dominik:

Wir bräuchten in allen (!) Uni- und FH- Abteilungen whistleblower, die mal erzählen, was alles tatsächlich geforscht wird – nur unter dual-use-Forschung leicht zu verstecken. Auch werden die Gelder für solche Forschungen erst gar nicht im Haushalt des Kriegsministers erwähnt, sondern tauchen irgendwo in anderen Haushalten auf.


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