Montag 04.11.13, 09:00 Uhr
Filmveranstaltung für Frauen:

Jalda und Anna –
Die erste Generation danach


Das Frauenarchiv ausZeiten, Herner Str. 266 zeigt am Sonntag, den 10. November um 17:00 Uhr den Film  Jalda und Anna – Die erste Generation danach und schreibt darüber: “Jalda Rebling und Anna Adam sind Töchter von Müttern, die Auschwitz überlebten. Das war für beider Leben prägend. Von klein auf war Judentum für sie mit Verlust, Schwere und Trauer verbunden. Heute leben sie zusammen als Paar in Berlin und sind inzwischen Großmütter geworden. Sie haben sich entschieden, einen freudvollen Bezug zum Judentum zu finden oder wie Anna Adam formuliert: “Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein und nicht ein Sofa.”
Anna Adam, Pädagogin und bildende Künstlerin, illustriert Kinderbücher, arbeitet mit Kindern und tourt mit dem “Happy Hippie Jew Bus” durch Deutschland. Jalda Rebling hat sich seit der gemeinsamen Konzerttätigkeit mit ihren Eltern ab Ende der 1970er Jahre zu einer Spezialistin in europäisch-jüdischer Musik vom Mittelalter bis in die Gegenwart entwickelt. Sie gehört zu den wenigen Kantorinnen in Deutschland. Auf beruflicher Ebene arbeiten beide Frauen eng zusammen. Das Frauenarchiv ausZeiten zeigt den 75-minütigen Dokumentarfilm “Jalda und Anna” von Katinka Zeuner (Regie und Kamera) und Benjamin Laser (Co-Regie und Ton), D 2012. Der Film porträtiert das Frauenpaar, indem er an ihrem Leben und ihren Projekten teilnehmen lässt. Eingeladen sind alle interessierten Frauen zum gemeinsamen Schauen und auf Wunsch zum anschließenden Gespräch. Archivmitarbeiterin Elmas Pehlivan wird den Film vorführen.
Filmveranstaltung für Frauen
Frauenarchiv ausZeiten, Herner Str. 266, Bochum
Kursgebühr: 5,50 EUR (Kursnummer 17010, Abendkasse)«

 
 
 
 


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