Archiv - Oktober 2013

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Donnerstag 31.10.13, 15:34 Uhr

Neue Einblicke

Die Linke im Rat hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitung „Einblicke“ herausgebracht. Auf der Titelseite geht Uwe Vorberg unter der Fragestellung „Industriearbeit am Ende?“ auf die Entwicklungen bei Opel und Outokumpu ein. Weitere Themen sind u.a.: Demokratiefreie Zone Berufsbildungsmesse, Platz des Europäischen Versprechens, Privilegierung bei städtischen Grundstücksvergaben, Gewaltfrei leben und neues Wohnviertel im Bochumer Osten. Die “Einblicke” gibt es gedruckt im Fraktionsbüro der Linken (Willy-Brandt-Platz 1-3). Es gibt sie auch als PDF-Datei.

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Donnerstag 31.10.13, 09:12 Uhr

Massenarbeitslosigkeit im Oktober

Nach der Definition der Arbeitsagentur waren im Oktober 18.953 Menschen arbeitslos. Das sind 1.343 Personen mehr als im Oktober 2012. Wer sich als arbeitslos gemeldet hat, aber z. B. in eine “Maßnahme” der Agentur gesteckt wurde oder als zu alt für die Vermittlung eingestuft wird, ist in der Definition der Agentur “unterbeschäftigt”. Wenn diese Gruppe dazu gezählt wird, weist die Statistik in Bochum 23.700 Menschen aus, die keine bezahlte Arbeit haben. Der DGB stellt dazu fest: »Die Arbeitsmarktentwicklung in Bochum kann selbst von der örtlichen Agentur für Arbeit nicht mehr überzeugend positiv dargestellt werden. Weniger offene Stellen und mehr gemeldete Arbeitslose im Vorjahresvergleich machen deutlich, dass die oft beschworene Konjunktur, sofern sie überhaupt stattfindet, an Bochum auf jeden Fall vorbei gezogen ist. (weiterlesen)

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Mittwoch 30.10.13, 17:39 Uhr
Ausstellung zu Georg Elser und dem Attentat vom 8.11.1939

„Ich habe den Krieg verhindern wollen“

Georg Elser

Vom 4. – 17. November ist im Bahnhof Langendreer eine Ausstellung über Georg Elser und das Attentat vom 8. 11. 1939 zu sehen. Die Ausstellung ergänzt das Theaterstück “der unbekannte held”, das am Dienstag, den 5. November in der Riff-Halle aufgeführt wird. Zum Hintergrund: Am 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser, Hitler durch ein Attentat im Bürgerbräukeller zu töten und so die Ausweitung des am 1. September 1939 von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Elser verschaffte sich vor dem 8. November 1938, an dem Hitler zum Jahrestag des Hitlerputsches von 1923 im Münchener Bürgerbräukeller sprechen wollte, Zugang zum Veranstaltungsraum und installierte dort in nächtelanger Arbeit einen Sprengkörper mit Zeitzünder. Hitler verließ allerdings am 8. November wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Elser wurde noch am gleichen Tag auf der Flucht festgenommen. (weiterlesen)

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Mittwoch 30.10.13, 15:20 Uhr

bodo im November

Die Redaktion von „bodo“, dem Straßenmagazin für Bochum, Dortmund und Umgebung, kündigt für die November-Ausgabe folgende Themen an:  »Titelthema ist der Chamisso-Preis für migrantische Literatur – die drei Preisträger Marjana Gaponenko (Titel), Anila Wilms und Matthias Nawrat lesen am 14. November bei „bodo“, im Dortmunder Buchladen des Vereins. bodo besucht Ludger Pistor, den ewig Unterschätzten, in Berlin. Pistor sagt von sich: „Ich bin der Schauspieler, der die meisten Filme in Dortmund gedreht hat.“ Dabei ist sein Arbeitsplatz immer häufiger Hollywood – ob in Tarantinos „Inglorious Basterds“ oder aktuell in „Inside Wikileaks“. (weiterlesen)

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Mittwoch 30.10.13, 14:50 Uhr
Arbeitsgruppe des Flüchtlingsrates NRW trifft sich

Flucht aus Syrien ermöglichen

Am Donnerstag, den 7. 11. findet um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates NRW, Wittener Straße 201 das zweite Treffen der Arbeitsgruppe Syrien statt. In der Einladung heißt es: »Bei dem ersten Treffen unserer „Syrien AG“ ist für alle deutlich geworden, dass die aktuellen Aufnahmeanordnungen für die meisten keine realistische Chance bieten, Familienangehörige nach Deutschland zu holen. Inzwischen gibt es Informationen, dass die vorgesehenen Kontingente vorerst  ausgeschöpft sind, also auch für diejenigen, die über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, derzeit keine Chancen mehr bestehen, ihre Familienangehörigen in Sicherheit zu bringen. Gegen Ende unseres ersten Treffens hatten wir deshalb schon klargestellt, dass es Aufgabe der „Syrien AG“ sein muss, öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Problem zu lenken und Gespräche mit den politischen Vertretern im Land zu führen, um so zu erreichen, dass mehr Flüchtlinge nach Deutschland  kommen können. (weiterlesen)

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Mittwoch 30.10.13, 11:25 Uhr
Wie finden MigrantInnen Hilfe bei psychischer Erkrankung?

Wege aus dem Irrgarten gesucht

Das Sozialpsychiatrische Kompetenzzentrum Migration – SPKoM Bochum veranstaltet am Donnerstag, dem 14. 11. von 09:30 bis 16:00 Uhr in den Räumen des IFAK e.V., Engelsburger Str. 168, eine Fachtagung zum Thema „Gemeindepsychiatrie und Einwanderungsgesellschaft – Entwicklungen in Bochum“. In der Einladung heißt es: »Das Hilfesystem für Menschen mit psychischer Erkrankung kann für Migrantinnen und Migranten durchaus wie ein Irrgarten erscheinen. Sind doch die unterschiedlichen Arten der Unterstützung nicht leicht zu durchschauen. Zumal, wenn Sprachprobleme Beratung und Behandlung erschweren. (weiterlesen)

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Dienstag 29.10.13, 09:24 Uhr
Bürgerinitiative „Eichendorffweg“:

„Projekt Ostpark trifft auf Widerstand“

Die neugegründete Bürgerinitiative „Eichendorffweg“ traf sich am 27.10.2013 zur ersten öffentlichen Sitzung in der Gaststätte Femlinde in Altenbochum und schreibt: »Zu dieser Veranstaltung hatte die Siedlergemeinschaft Eichendorffweg eingeladen. Dieser Einladung waren ca. 70 Bürgerinnen und Bürger aus Altenbochum gefolgt. Auch die Politik war zu Gast, namentlich Frau Gottschlich (Vorsitzende SPD-Altenbochum), Herrn Thiessen (SPD Altenbochumer Vertreter im Bezirk Bochum- Mitte), Herr Wicking (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der SPD Altenbochum), sowie Herr Bullmann (Beisitzer des OV CDU-Altenbochum). (weiterlesen)

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Montag 28.10.13, 17:00 Uhr
Rainer Einenkel zur Kampagne der MLPD:

“Hetze gegen Betriebsrat
und Belegschaft”

Der Betriebsratsvorsitzende der Bochumer der Bochumer Opel-Werke Rainer Einenkel hat, “nachdem die Gruppe MLPD in ihrem Zentralorgan bundesweit ihr spalterisches Hetzblatt verbreitet hat”, folgende Stellungnahme veröffentlicht:
»Kollegin Annegret Gärtner-Leymann,
am 23. Oktober 2013 wurde in einem von Dir unterzeichneten Flugblatt behauptet, im Opel-Betriebsrat würde Mobbing gegen Dich und andere Betriebsräte betrieben. Beschäftigte haben berichtet, dass Du diese Unterstellungen ständig im Betrieb und auch in der Öffentlichkeit und in Medien verbreitest. Des Weiteren erdreistest Du Dich, öffentlich zu behaupten, die Mehrheit des Betriebsratsgremiums, darunter auch die BR-Opposition, sei “zum Verrat an der Opel-Belegschaft” übergegangen und in “Geheimverhandlungen gestalten sie (die Betriebsräte) faktisch die Abwicklung mit”. Deine Unterstellungen sind unverschämt und spalterisch, aber auch nicht neu. (weiterlesen)

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Montag 28.10.13, 16:55 Uhr

Der NSU-Skandal

Staatliche Rolle und der Prozess

Am Freitag, den 1. November findet ab 19 Uhr bei ver.di in Bochum, Universitätsstr. 76, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel: „Der NSU-Skandal – Staatliche Rolle und der Prozess – Nazi-Terror unter staatlicher Begleitung“ statt. Als Referenten sind der Journalist und Buchautor Wolf Wetzel sowie der Nebenklägervertreter im Münchener NSU-Prozess, Peer Stolle, eingeladen. VeranstalterInnen sind das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. gemeinsam mit ver.di Herne/Bochum, DGB Stadtverband Bochum, DGB-Jugend Bochum, VVN-BdA und IFAK e.V. (weiterlesen)

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Samstag 26.10.13, 14:00 Uhr
Theaterstück über einen vergessenen Hitlerattentäter

Georg Elser – der unbekannte Held

Am Dienstag, den 5. November führt das Theater odos um 19.30 Uhr in der Riff-Halle das Theaterstück “Der unbekannte Held” auf. Das Bochumer “Bündnis gegen Rechts” will damit an den Hitlerattentäter Georg Elser, einen außergewöhnlichen, klugen und mutigen Menschen erinnern. Am 8.11.1939 um 21.20 detonierte auf der “Traditionsfeier” der Nationalsozialisten im Müchner Bürgerbräukeller eine Zeitbombe. Die NSDAP hielt dieses Treffen jährlich ab zur Erinnerung und Glorifizierung des Putschversuchs vom November 1923. Hitler, dem dieses Attentat galt, traf es nicht. Er hatte den Saal bereits vorher verlassen. Ausgeführt hatte das Attentat Johann Georg Elser, im Alleingang, ohne jeden Kontakt zu oppositionellen Kreisen. Bei seinem Versuch, die Grenze zur Schweiz zu passieren, wurde er aufgegriffen und der Gestapo überstellt. Jahrelang wurde er im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9.4.1945 im KZ Dachau ermordet. (weiterlesen)

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Freitag 25.10.13, 18:08 Uhr

black cat blues

Die Libertäre Gruppe aus Bochum (LGaBO) lädt am Dienstag, den 29. 10 um ca. 19.30 Uhr zu einer Lesung mit Hans Marchetto ins Alsenwohnzimmer ein und schreibt: »Er wird Gedichte aus seinem Band „black cat blues“ vortragen. Hans Marchetto ist 1956 in Winterthur geboren, seit seinem zwanzigsten Lebensjahr Anarchist und lebt momentan in Zürich. In der Sammlung von Gedichten mit dem Titel “black cat blues” beschreibt er nüchtern, ohne jeglichen Pathos, die kleinen Momente. Es sind Zeugen eines unangepassten Lebens, sie wettern gegen Chefs, rufen auf zu Streik und Sabotage und sprechen von der Mühsal, mit wenig Geld durch das Leben zu kommen. (weiterlesen)

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Freitag 25.10.13, 17:03 Uhr
Treffen im Sozialen Zentrum

Solidarität mit den Geflüchteten

Auch in Bochum haben ein paar Leute aus dem Umfeld des Sozialen Zentrums überlegt, ihrer Wut über den Umgang mit Geflüchteten Ausdruck zu verleihen und solidarische Grüße u.a. nach Hamburg und Berlin zu schicken. Um eine gemeinsame Aktion dazu zu planen, findet am nächsten Dienstag, den 29.10. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum ein Treffen statt. In der Einladung heißt es: »In Hamburg werden mehrere hundert Geflüchtete aus Lampedusa vom SPD geführten Senat durch rassistische Polizeikontrollen mit dem Ziel der Abschiebung drangsaliert. Mit den Methoden des racial profiling, Ultimaten und einem massiven Polizeieinsatz gegen die Unterstützer_innen der Geflüchteten versucht die Stadt Hamburg, diese Flüchtlinge zur Einwilligung in Asyl-und damit Abschiebeverfahren zu zwingen. (weiterlesen)

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Freitag 25.10.13, 16:59 Uhr

Altersarmut in Bochum

Die Linksfraktion hat im Rat eine Anfrage zur Altersarmut in Bochum eingebracht und schreibt dazu: »Laut statistischem Bundesamt ist die Zahl alter Menschen, die von ihrer Rente nicht leben können und Sozialleistungen beziehen, innerhalb eines Jahres um 6,6 % angestiegen. Vor allem Frauen im Westen sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Grund dafür sind geringere Erwerbszeiten durch Kindererziehung und niedrigere Löhne. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir dringend vernünftige Kinderbetreuungsangebote und einen gesetzlichen Mindestlohn brauchen“, so der Fraktionsvorsitzende Der Linken, Uwe Vorberg. „Und zwar in Höhe von mindestens 10 Euro. (weiterlesen)

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Freitag 25.10.13, 06:58 Uhr

Das Geschäft mit dem Wasser


Am Mittwoch, den 30.10.um 19 Uhr zeigt das Endstation Kino den Dokumentarfilm Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser. Die Filmbeschreibung: »Der Film Bottled Life deckt auf, wie Konzerne den Menschen ihr eigenes Wasser als teures Lifestyleprodukt verkaufen, indem sie sich weltweit den Zugriff auf wertvolle Quellen sichern. (weiterlesen)

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Donnerstag 24.10.13, 19:00 Uhr
MdB Dagdelen: Sicherheitspolitische Kooperation mit den USA beenden

Vielfältige Grundrechtsverletzungen

“Spätestens jetzt müsste auch der Bundesregierung klar geworden sein, dass die Grundrechte der Menschen in Deutschland von der US-Regierung massiv verletzt werden. Es reicht aber nicht Barack Obama persönlich anzurufen oder den US-Botschafter einzubestellen”, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete  anlässlich der neuesten Enthüllungen über die Tätigkeiten des NSA in Deutschland. Dagdelen weiter: „Die Bundesregierung muss jetzt endlich ein Zeichen setzen, will sie sich international nicht völlig lächerlich machen. Die sicherheitspolitische Kooperation mit den USA muss umgehend beendet werden. Das betrifft die Geheimdienste, aber auch die US-Stützpunkte in Deutschland.
Die Linke setzt sich dafür ein, diese US-Stützpunkte in Deutschland, die als Basis für vielfältige Grundrechtsverletzungen und völkerrechtswidrige Kriege dienen, umgehend zu schließen. Das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut ist zu kündigen, will man nicht weiter als Helfershelfer und Satellitenstaat der USA mit ihren massiven Menschenrechtsverletzungen fungieren.“

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Donnerstag 24.10.13, 17:45 Uhr
IG BAU startet „Anti-R67“-Appell an SPD

Zweite „Renten-Chance“

Die IG Bau schreibt in einer Pressemitteilung: »Für rund 209.800 Menschen in Bochum beginnt die „heiße Renten-Phase“ – und zwar am Koalitionstisch in Berlin. „Sie alle sind von der Rente 67 voll betroffen. Denn ab dem Jahrgang 1964 heißt es für jeden: zwei Jahre Mehrarbeit oder kräftige Abzüge bei der Rente. Dies bedeutet für alle, die nicht bis 67 im Job durchhalten, ein schmales Portemonnaie im Alter. Für viele sogar Altersarmut“, sagt Heinz Wessendorf. Der Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund sieht nur eine Chance, die Rente mit 67 zu stoppen: „Die Sozialdemokraten müssen bei den Koalitionsgesprächen am Verhandlungstisch Rückgrat zeigen und eine starke Position für die vertreten, die die SPD in Bochum gewählt haben. Und für diejenigen, die die SPD künftig wieder wählen würden. Nämlich dann, wenn es gelingt, den größten ‚rentenpolitischen Fehltritt der Nachkriegszeit’ wettzumachen.“ Konkret bedeute dies, eine „Rückrufaktion bei der Rente 67“ am Koalitionsverhandlungstisch in Berlin zu starten. Auf die CDU/CSU setzt die IG BAU Bochum-Dortmund dabei nicht: „Die Rente ist das sozialpolitische Thema Nummer eins. Unsere Hoffnungen und Erwartungen liegen deshalb bei der SPD“, so Heinz Wessendorf. (weiterlesen)

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Mittwoch 23.10.13, 21:09 Uhr

Der Kaffee für den täglichen Aufstand


Mit zwei Veranstaltungen zum solidarischen Handel mit Kaffee unterstützt der Bahnhof Langendreer Initiativen, die die Idee sowie den Verkauf dieses Kaffees in den Stadtvierteln verbreiten wollen. Bei der ersten Veranstaltung am Freitag, den 1. November um 17 Uhr im Alsenwohnzimmer, Alsenstraße 27 wird der Dokumentarfilm „Wenn das Land zur Ware wird“ gezeigt. Schon seit einiger Zeit kann im Alsenwohnzimmer Kaffee des Kaffeekollektivs „Aroma Zapatista“ gekauft werden. Der Kaffee wird aus solidari­schem Handel mit Kaffeekooperativen in den indigenen Gemeinden in Chiapas/Südmexiko bezogen. Der Dokumentarfilm „Wenn das Land zur Ware wird“ zeigt die Bedrohung der indigenen Gemeinden in Chiapas durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Gewalt. (weiterlesen)

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Mittwoch 23.10.13, 19:56 Uhr
Opel in Bochum:

Aufbruch, Umbruch, Abbruch?

In der Reihe Erlesenes aus der Bibliothek des Ruhrgebiets zeigt Paul Hofmann am Mittwoch, den 30. Oktober um 18.00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets Clemensstr. 17-19 historische Filmdokumente zum Bochumer Opelwerk. Die Filmausschnitte beleuchten den Aufbruch von Opel in Bochum in den 1960er Jahren, den technologischen Umbruch in den 1980er Jahren und dokumentieren die ersten Anzeichen der krisenhaften Entwicklung des Automobilstandortes Bochum. Der ehemalige Opel-Betriebsrat, Wolfgang Schaumberg, der die Werksgeschichte aus langer eigener Anschauung kennt, kommentiert die Filmdokumente. Anschließend besteht Gelegenheit zu offener Diskussion. Moderiert wird der Abend von dem Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM, Dr. Manfred Wannöffel.

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Mittwoch 23.10.13, 13:23 Uhr

Namibia: Völkermord verjährt nicht

Am Montag, den 28.10., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu Vortrag und Dis­kussion mit der namibischen Aktivistin Ida Hoffmann (Foto) ein. Moderieren wird Reinhart Kössler, Professor in Freiburg und Namibia-Experte. Thema der Veranstaltung ist die Frage nach Entschuldigung und Entschädigung für den Völkermord im heutigen Namibia, der zwischen 1904 und 1908 von der deutschen „Schutztruppe“ verübt wurde. Mehr als 100.000 Menschen wurden in der damaligen deutschen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ ermordet. (weiterlesen)

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Dienstag 22.10.13, 19:28 Uhr

75. Jahrestag der Reichspogromnacht

Der Bochumer Kinder- und Jugendring informiert in einer Mitteilung über die diesjährige Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht: »Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet. Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. Die Reichspogromnacht am 09. November 1938 führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt wurden. (weiterlesen)

Dienstag 22.10.13, 16:25 Uhr

Krisenpolitik erhöht Migrationsdruck

„Die gestiegenen Einwanderungszahlen sind vor allem Ausdruck einer von Deutschland und der EU-Kommission forcierten Austeritätspolitik. Die dadurch zunehmende Ungleichverteilung des Reichtums und der Lebens- und Arbeitschancen in der EU hat die betroffenen Länder unattraktiv und Deutschland attraktiver gemacht“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken mit Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Ausländerzentralregister (AZR). Dagdelen weiter: (weiterlesen)

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