Mittwoch 11.09.13, 17:22 Uhr

Stadt spricht von Katastrophe

Die Soziale Liste schreibt: »150 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Stadt Bochum wegen der Überflutungen im Zusammenhang mit dem Starkregen vom 20. Juni 2013 gemeldet. Außerdem sind bisher 25 Schadensforderungen bei der Stadt eingegangen. Diese „werden aber täglich mehr“. Diese Information (Vorlage 20131893) teilt die Verwaltung der Soziale Liste mit, die im Haupt- und Finanzausschuss am 10. Juli 2013 eine Anfrage (Vorlage 20131531) gestellt hat. Obwohl die Verwaltung den starken Niederschlag vom 20. Juni „in seiner Intensität und Ausbreitung über das halbe Stadtgebiet“ als eine „Katastrophe“ bezeichnet, gibt es für die Betroffenen keine finanziellen Hilfen aus entsprechenden Fonds.
Ob Regressforderungen aus dem Kommunalen Schadensausgleich (KSA) Erfolg haben, ist offen. Die Fragen der Sozialen Liste nach zu ziehenden Konsequenzen und den Zusammenhängen mit der voranschreitenden Versiegelung der Oberfläche, bleibt die Verwaltung schuldig. Weitere Infos entnehmen sie bitte der Vorlage, die als Anlage beigefügt ist.
Die Soziale Liste erneuert ihre Forderungen endlich Konsequenzen aus dem Klimawandel zu ziehen und mit der Stadtplanung Freiflächen zu schaffen, die wachsende Versiegelung zu stoppen, Belüftungsschneisen zu entwickeln und großkronige Laubbäume auf allen verfügbaren Flächen zu pflanzen. Diese Umkehr in der Stadtplanung soll dazu beitragen, der Hitzeentwicklung entgegen zu wirken, das Stadtklima zu verbessern und die Aufnahme und Ableitung von Niederschlägen zu fördern.«

 
 
 
 


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