Donnerstag 29.08.13, 11:38 Uhr
Migrantische Selbsthilfe in Mali

Gestrandet im Transit

Am Mittwoch, den 4. September findet im Bahnhof Langendreer um 19 Uhr eine Veranstaltung statt zum Thema: Gestrandet im Transit – Migrantische Selbsthilfe in Mali. In der Einladung heißt es: »In Mali standen in der jüngsten Vergangenheit Binnenflucht und interne Vertreibungen im Fokus der Aufmerksamkeit, Mali ist aber auch weiterhin ein wichtiges Transitland für MigrantInnen auf ihrem Weg aus anderen afrikanischen Ländern nach Europa. Die Situation von Flüchtlingen und Vertriebenen in Mali und an den malischen Grenzen ist prekär. Sie sind gestrandet im Transit, da ihnen oftmals die Papiere oder die finanziellen Mittel zur Weiterreise fehlen. Unterstützung finden viele dieser Migrant*innen bei der Vereinigung der Abgeschobenen in Mali ARACEM.
Die ARACEM ist eine Selbsthilfeorganisation zentralafrikanischer Migrant*innen in Mali, die sich für TransmigrantInnen aus Zentral- und Westafrika aber auch vertriebene Malier*innen einsetzt. Sie bietet mittellosen, abgeschobenen und abgewiesenen Migrant*innen Obdach und Rechtsberatung, medizinische Ersthilfe, psychosoziale Betreuung und u.a. AIDS-Prävention für migrantische Sexarbeiterinnen. Darüber hinaus ARACEM sich für die Verbesserung der Aufnahmebedingungen in Mali ein und klärt über die Situation von TransitmigrantInnen auf. Die Organisation ist langjährige Partnerin von medico international. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise von medico statt.«

 
 
 
 


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