Dienstag 09.07.13, 15:08 Uhr

Ratschlag des Friedensplenums

Das Bochumer Friedensplenum hat vor, nun alle drei bis vier Monate zu einem Ratschlag einladen und schreibt: “Dies ist vor allem eine Einladung an all diejenigen, die unsere Arbeit unterstützen, aber nicht regelmäßig alle 14 Tage zu unseren Treffen kommen können. Bei diesen Ratschlägen wollen wir dann über unsere Aktivitäten in der nächsten Monate beraten. Für einen ersten solchen Ratschlag laden wir ein am Mittwoch, den 10. Juli 2013, 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. In unserer bisherigen Planung stehen dabei vier Aktionen im Mittelpunkt.
Am 6. August jährt sich zum 68. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. Wir sollten an diesem Tag daran erinnern, dass entgegen vieler Beteuerungen der Bundesregierung immer noch Atomwaffen im 100 km entfernten Büchel in der Eifel lagern. Am 11. August wollen wir dann zu einer Blockade nach Büchel fahren.
Am 1. September ist der traditionelle Antikriegstag von Friedensbewegung und Gewerkschaften. An diesem Tag könnte in Bochum das Thema Rüstungskonversion im Mittelpunkt stehen.
In der letzten Woche hieß es in unserem Schreiben noch: Am 9. und 10. Oktober findet die vom Jugendamt der Stadt Bochum organisierte Berufsbildungsmesse im Ruhrcongress statt. Hierzu ist wieder die Bundeswehr eingeladen geworden, um sich als Arbeitgeber vorzustellen. Das Jugendamt hat im letzten Jahr den Protest gegen das Auftreten der Bundeswehr gewaltsam unterdrückt. Das Friedensplenum will dafür werben, dass der Protest dieses Jahr so stark wird, dass er sich nicht unterdrücken lässt, ohne die Messe insgesamt zu gefährden.” Inzwischen hat das Jugendamt mitgeteilt, dass die Bundeswehr in diesem Jahr nicht auf der Messe vertreten ist. Es gibt in Schulen und bei der Arbeitsagentur aber noch reichlich weitere Bundeswehrauftritte, die ebenfalls verhindert werden sollten.
Schließlich gibt es am 17. November den Volkstrauertag. Die offizielle Veranstaltung der Stadt Bochum war in den letzten Jahren ein Heldengedenken, mit Bundeswehr und Vertriebenenverbänden an der Spitze. Dieser unsinnige Auftritt soll sich in diesem Jahr nicht ungestört wiederholen.
Bei unserem Ratschlag wollen wir über diese Ideen beraten und hoffen auf Kritik und Anregungen für weitere Ideen.”

 
 
 
 


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