Montag 01.07.13, 15:31 Uhr

Wirtschaft und Schule

Die Weiterbildungseinrichtung „Arbeit und Leben“ von VHS und dem DGB laden am 4. Juli um 19.30 Uhr im Clubraum der VHS zu einem Vortrag von Prof. Tim Engartner ein. Es geht um das Thema Wirtschaft und Schule. In der Einladung heißt es: Die Schule ist eine Lehranstalt, in der SchülerInnen Wissen und Können vermittelt wird. Doch über das, was SchülerInnen können und wissen müssen, bzw. über das, was Lehrer im Schulalltag lehren sollen, wird seit jeher rege diskutiert.
Schule soll SchülerInnen

  • zu demokratischen, mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten erziehen,
  • gesellschaftlich erwünschtes und soziales Verhalten vermitteln sowie
  • auf spätere Anforderungen in Beruf, Privatleben und Gesellschaft vorbereiten.

In diesem breiten Spektrum arbeiten Schulen zunehmend als „Reparaturbetriebe“ mit pädagogischem Anspruch, weil Eltern ihren Erziehungsauftrag oft nicht in der gewünschten Form wahrnehmen. Schulen sind aber auch „Bildungsbetriebe“, die Wissen vermitteln, SchülerInnen selektieren und sie auf ihre Berufstätigkeit vorbereiten – sowohl was ihre Grundfertigkeiten in bestimmten Fächern als auch was ihre Sozialkompetenzen betrifft.
Gerade die letzte Funktion wird aktuell immer wieder diskutiert, wenn über Ausbildungsfähigkeit, Fachkräftesicherung und Jugendarbeitslosigkeit gesprochen wird. Dabei wird um erfolgversprechende Konzepte gerungen, die den Übergang von der Schule in den Beruf möglichst ohne Reibungsverluste regeln. Der Versuch der Wirtschaft, Lehr- und Lernmaterialien, Technikprojekte etc. in den Schulablauf zu integrieren, wird vielerorts durchaus positiv bewertet. Zu einigen dieser Konzepte mit ihren Chancen und Risiken wird Prof. Tim Engartner einen kurzen Impuls geben, um dann anschließend gemeinsam Überlegungen für die Gestaltung des Schulalltags und die notwendigen Rahmenbedingungen zu diskutieren.«

 
 
 
 


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