Archiv - Juli 2013

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Mittwoch 31.07.13, 22:32 Uhr
Am Samstag umsonst und draußen in der Freilichtbühne Wattenscheid:

Bahnhof Langendreer präsentiert: Jaqee

Am Samstag, den 3. August startet um 19.30 Uhr in der Freilichtbühne Wattenscheid das dritte Konzert in der Reihe Odyssee 2013 – Musik der Metropolen.  Die Ankündigung verspricht:  »Top-Act der dritten und letzten Konzertstaffel ist die vielseitige, charismatische Sängerin Jaqee. Die Weltenbummlerin lebte in Uganda und Schweden, bevor sie in Berlin Fuß fasste und stilsicher ihren eigenen Sound zwischen Reggae, Soul, R´n B und Jazz fand. Nach vielen Konzerten in Europa und Südafrika überzeugt sie mit ihrem neuen Album „Yes I am“. Für ein Opening de Luxe sorgen an diesem Konzertabend Joe Driscoll, Rapper aus New York und Sekou Kouyaté, Kora-Virtuose aus Conakry. Das ungewöhnliche Duo fand in Marseille zusammen und erprobt seitdem einen überzeugenden neuen Mix aus Afrofolk und Reggae mit Hiphop, der in die Beine geht.«

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Dienstag 30.07.13, 16:50 Uhr

Verlust von 833 Bäumen im Jahr 2012

Die Soziale Liste schreibt: »Einen Besorgnis erregenden Verlust von 833 Bäumen zeigt die Baumbilanz der Stadt Bochum für das Jahr 2012. Darauf weist die Soziale Liste im Rat hin. Aus Mitteilungen der Verwaltung geht hervor, dass im Jahr 2012 im Rahmen der sog. Baumschutzsatzung für 1.524 Bäume Fällgenehmigungen erteilt wurden, aber nur 1.058 Ersatzpflanzungen vorzunehmen waren. Weiterhin sind „Aufgrund der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit in Park- und Grünanlagen“ im Jahr 2012 weitere 477 Bäume gefällt, aber nur 110 Bäume nachgepflanzt worden. „Wir sehen in dieser außerordentlich negativen Baumbilanz einen deutlichen Verlust von Natur und Lebensqualität in der Stadt. Bochums guter Ruf als grüne Stadt nimmt Schaden“, beurteilt Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste, die Entwicklung. (weiterlesen)

Dienstag 30.07.13, 16:45 Uhr

Schilly, Steinbrück und Snowden

„Die Kritik des Ex-Innnenministers Otto Schily an den Enthüllungen Edward Snowdens entlarvt die vorgebliche Unterstützung seines Parteifreundes Peer Steinbrück als billige Wahlkampfpropaganda der SPD. Schily spricht aus, was rot-grüne Außenpolitik ist und war: Die Beteiligung an den US- und NATO-Kriegen, die Kooperation bei den Überwachungssystemen, die Unterstützung von völkerrechtswidrigen Kriegen von US-Stützpunkten in Deutschland aus, die Erlaubnis zu sog. Rendition-Flügen der CIA von deutschem Boden aus sowie die Mitverantwortung bei der Entführung und Folterung der deutschen Staatsbürger Khaled El Masri, Mohammed Haydar Zammar oder dem Bremer Deutsch-Türken Murat Kurnaz“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken. Dagdelen weiter: (weiterlesen)

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Dienstag 30.07.13, 16:38 Uhr

Die Uni füllt das Stadtbad

Bis Ende der 80-er Jahre des letzten Jahrhundert gab es in der Innenstadt ein richtiges Schwimmbad. Als Stadtverwaltung und SPD es abreißen wollten, um dieses attraktive Grundstück in der Innenstadt einer kommerziellen Nutzung zuführen zu können, wehrte sich eine Bürgerinitiative dagegen und sammelte 44.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Bades. Das Bürgerbegehren wurde aber nicht zugelassen, weil die Behörden einen Formfehler fanden. Um den Bürgerzorn zu beschwichtigen, wurde dann die Stadtbadgalerie gebaut. Der Investor hatte die Auflage, hier ein Hallenbad zu betreiben. Diese Auflage war auf zehn Jahre beschränkt. Pünktlich nach zehn Jahren gab es einen Wasserschaden und das Bad wurde für immer geschlossen. Ab Oktober 2013 mietet nun die Ruhr-Uni auf fünf Etagen für mehr als zehn Jahre rund 6.700 m² in der bisher weitgehend leer stehenden Immobilie an. Die Uni will hier vor allem Räumlichkeiten für JuristInnen und PsychologInnen unterbringen.

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Dienstag 30.07.13, 08:36 Uhr

Gutenberg, Schavan, Lammert?

Der Bochumer CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Lammert hatte 1974 an der Ruhr-Uni eine Dissertation geschrieben mit dem Titel: “Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozeß politischer Parteien auf unterer Organisationsebene – dargestellt am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet”. Auf der Internet-Plattform lammertplag wird ihm jetzt “wissenschaftliches Fehlverhalten” vorgeworfen: “Insgesamt gibt der Verfasser vor, eine Literaturrezeption geleistet zu haben, die er in diesem Umfang nicht selbst erbracht hat. Einen erheblichen Teil der als verwendet angegebenen Literatur hat er ganz offenbar nicht gelesen; dies wird insbesondere anhand der Übernahme zahlreicher charakteristischer Fehler aus der Sekundärliteratur deutlich.” Der Verfasser von lammertplag hatte im vergangenen Jahr auf schavanplag nachgewiesen, dass  die Dissertation von Wissenschaftsministerin Schavan ein Plagiat ist.

Montag 29.07.13, 16:20 Uhr

Sommerausgabe von bodo

In der am Mittwoch erscheinenden Sommerausgabe des Straßenmagazins spricht VfL-Trainer Peter Neururer über die „Traineruhrzeit“, eine alternative Tenniskarriere, die Unmöglichkeit eines Lebens ohne Fußball und den nie endenden Traum Deutsche Meisterschaft. Die Redaktion von bodo umrundet den Dortmunder Phoenix-See und fragt nach nach Schein und Sein des neuen Naherholungsgebiets. Wer trifft sich hier, wer meidet den See? Und was kann, was muss sich noch ändern? „bodo“ besucht einen Quartiershausmeister in der Dortmunder Nordstadt und das ehemalige Nazizentrum „R135“ an der Rheinischen Straße, das nach dem Kauf durch die Stadt Dortmund nun Raum für eine Jungendkultureinrichtung und das städtische „Respekt-Büro“ bietet. (weiterlesen)

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Montag 29.07.13, 15:52 Uhr
Für 36.020 Mini-JobberInnen in Bochum gilt:

Recht auf Urlaub und Lohnfortzahlung

Wenn es um die Rechte von Mini-JobberInnen geht, nehmen es nach Ansicht der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) “viele Chefs in Bochum mit dem Gesetz nicht so genau.” Leidtragende seien die Beschäftigten. Viele ArbeitgeberInnen wüssten nicht, dass ihre geringfügig Beschäftigten den anderen ArbeitnehmerInnen gleichgestellt seien. Nicht selten “drückten sich Mini-Job-Chefs allerdings auch bewusst um ihre Pflichten.” „Nur so ist es zu erklären, dass viele 450-Euro-Jobber keinen bezahlten Urlaub, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und auch keine tariflichen Feiertagszuschläge bekommen. Dabei haben sie auf alles Anspruch“, sagt Yvonne Sachtje und verweist auf Beobachtungen, die die NGG insbesondere in der Gastronomie macht. Für die Geschäftsführerin der NGG-Region Ruhrgebiet steht fest: „Gerade im Bereich der Mini-Jobs werden Arbeitnehmerrechte von den Chefs häufig missachtet – entweder aus Unkenntnis oder Vorsatz. Umso wichtiger ist es, dass die geringfügig Beschäftigten wissen, was ihnen zusteht.“ (weiterlesen)

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Montag 29.07.13, 07:42 Uhr
CDU-Fraktionschef Franz bringt einiges durcheinander

Ein Mann sieht rot

Auf der Webseite der Bochumer CDU ist ein von der Öffentlichkeit bisher nicht beachteter offener Brief von CDU-Franktionschef Franz zu finden. Hierin fordert er die Oberbürgermeisterin (OB) auf, “der Bundeswehr eine Zusage zur Teilnahme an der Berufsausbildungsmesse zu erteilen.” Er informiert die OB, welche Aktionen die Linke im Internet angekündigt hätten “um gegen die Militarisierung des Alltags zu demonstrieren.” Er bezieht sich hierbei wörtlich auf eine Meldung von bo-alternativ.de vom 20. 7. 2013, in der über die Planungen des Friedensplenums informiert wird. Die Linken tauchen in dem Beitrag gar nicht auf. Die Empörung in der christlichen Union über die Vorstellung, dass das Militär nicht mehr bei Minderjährigen für die Ausbildung zum Töten werben darf, muss grenzenlos sein.

Sonntag 28.07.13, 08:28 Uhr

Stop Watching Us!


Auch wenn das Wetter nicht zum Demonstrieren einlud, gingen gestern mehrere Hundert Menschen in Bochum auf die Straße, um “Stop watching us” zu fordern. Bilder der Demo. Die Redaktion von bo-alternativ.de hat alle Redner gebeten, ihre Manuskripte zu schicken. Die Beiträge von Wolfgang Dominik von der VVN-BdA  und von Ralf-D. Lange von Den Linken liegen vor. Die Reden von Udo Vetter und Ernesto Ruge sind als Videos bei Pottblog zu finden.

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Samstag 27.07.13, 07:00 Uhr
Heute Abend umsonst und draußen in der Freilichtbühne Wattenscheid:

Jungle by Night

Der Bahnhof Langendreer präsentiert am heutigen Samstagabend um 19.30 Uhr auf der Freilichtbühne in Wattenscheid das zweite Konzert in der Reihe Odyssee 2013 – Musik der Metropolen. Zu sehen und zu hören sind neun junge Musiker von Jungle by Night aus Amsterdam. Die Ankündigung verspricht: »Ob äthiopischer Jazz, Afrofunk oder Wüstenblues, Rock oder Dub, sie sind dem Afrosound der 60er und 70er Jahre verfallen und verwandeln ihn in eine pulsierende mitreißende Mischung, die jede Tanzfläche erzittern lässt. Dass ihre Vinyl-Scheiben seit ihrer ersten Single E.T alle auf dem “Kindred Spirits”-Label erscheinen, bei dem auch die Afrobeat-Legende Tony Allen zu Hause ist, kommt einem Adelstschlag gleich.«

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Freitag 26.07.13, 11:30 Uhr
Sevim Dagdelen: Freiheit für Manning, Assange und Snowden!

Für den Schutz von Whistleblowern

„Am 27. Juli werden weltweit Menschen für die Freiheit des US-Obergefreiten Bradley Manning demonstrieren, der wegen der Aufklärung über US-Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan vor einem US-Militärgericht steht und dem eine lebenslange Haftstrafe droht. Und es werden Menschen unter dem Motto “#StopWatchingUs” auf die Straßen gehen, um gegen die Verletzung von Freiheitsrechten zu protestieren und Aufklärung zu fordern. Auch in Bochum hat sich ein breites und überparteiliches Bündnis zusammengefunden: Alle Menschen sind aufgerufen, um 13:37 Uhr zum Husemannplatz in Bochum zu kommen und für ihre Grundrechte einzustehen. Gemeinsam demonstrieren wir gegen Überwachungssysteme wie PRISM und TEMPORA und zeigen unsere Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning, Julian Assange und anderen Whistleblowern!“ erklärt Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete Der Linken aus Bochum, die Julian Assange im letzten Jahr in seinem Botschaftsasyl in London besuchte und sich aktuell um eine Besuchserlaubnis für Bradley Manning in den USA bemüht. Dagdelen weiter: (weiterlesen)

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Freitag 26.07.13, 11:28 Uhr
Aufruf der Bochumer Kinder- und Jugendarbeit:

„Höchste Zeit zum umFAIRteilen!“

VertreterInnen der Bochumer Kinder- und Jugendarbeit haben einen gemeinsamen Aufruf “Höchste Zeit zum umFAIRteilen” verfasst, um für eine breite Beteiligung an der bundesweiten “umFAIRteilen” – Demonstration am 14. September 13 zu werben: Die sozialen und kulturellen Infrastrukturen in unseren Städten sind akut gefährdet, weil die öffentlichen Haushalte dramatisch unterfinanziert sind. So fehlen allein aufgrund der Steuergeschenke für Unternehmen und für Vermögende jährlich 50 Milliarden Euro in den Kassen. Kinder, Jugendliche und Familien sind von dieser Finanzmisere ganz besonders betroffen. In Nordrhein-Westfalen leben fast jedes fünfte Kind unter 18 Jahren und fast jeder vierte junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in einem einkommensarmen Haushalt. (weiterlesen)

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Donnerstag 25.07.13, 14:38 Uhr

Obama aktuell: „Yes we scan“

Die Soziale Liste unterstützt den dezentralen, bundesweiten Aktionstag gegen Überwachung, der am 27. Juli stattfindet und schreibt: »Den Hintergrund für die Aktivitäten bilden die Offenlegung des in den vergangenen Wochen mit Abstand größten weltweiten Überwachungsskandals aller Zeiten. Neben offensiver Wirtschafts- und politischer Spionage gegen Europa und insbesondere Deutschland durch Geheimdienste der USA und Großbritanniens wurde auch ein umfangreiches, in seinen Ausmaßen bislang unvorstellbares Netz der Massenüberwachung bekannt. Immer deutlicher wird auch eine Beteiligung deutscher Geheimdienste und politischer Kräfte an den Überwachungsprogrammen gegen die eigene Bevölkerung. Die Privatsphäre wird zerstört, Freiheitsrechte beschnitten und die Bestimmungen der deutschen Verfassung wie Artikel 5 (Meinungs- und Informationsfreiheit), (Artikel 13 (Unverletzlichkeit der Wohnung) und Artikel 10 (Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis) mit Füßen getreten. (weiterlesen)

Donnerstag 25.07.13, 14:12 Uhr
Jugendforum und Jugendbefragung des Stadtjugendringes

Was fordern Jugendliche?

Der Kinder- und Jugendring hat am 22. Juni ein Jugendforum und im Juni eine Jugendbefragung durchgeführt, “um die Möglichkeiten der Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Bochum zu verbessern”. Die Ergebnisse vom Jugendforum und von der Jugendbefragung wurden den Mitgliedern des Rates und den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses in einem offenen Brief jetzt mitgeteilt. Hierin heißt es: »Der Landesjugendring NRW hat mit Unterstützung des Jugendministeriums NRW die Kampagne „umdenken – jungdenken! Frische Ideen für NRW“ gestartet, um für eine eigenständige Jugendpolitik zu werben. (weiterlesen)

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Donnerstag 25.07.13, 11:46 Uhr
IG BAU ruft zum Wettbewerb „Gelbe Hand“ auf

„Tabuzone für Rechte und Rüpel“

Azubis in Bochum sollen rechte Sprüche und Fremdenfeindlichkeit im Job stoppen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Bochum-Dortmund ruft Jugendliche dazu auf, ‘in Betrieben, auf Baustellen, in Berufsschulen und Verwaltungen ein deutliches Zeichen gegen Mobbing zu setzen und beim Wettbewerb „Gelbe Hand – Mach meinen Kumpel nicht an!“ mitzumachen.’ Von der Straßenaktion bis zur Betriebskampagne, vom Kurzfilm bis zur Fotoreportage – Zivilcourage am Arbeitsplatz ist gefragt. „Originelle und kreative Aktionen gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind preisverdächtig“, sagt Heinz Wessendorf. Der Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund appelliert an Schüler und Azubis in Bochum, offensiv die „Gelbe Hand“ zu zeigen. (weiterlesen)

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Donnerstag 25.07.13, 05:13 Uhr

Demo am Samstag: “StopWatchingUs”

Am Samstag, den 27. Juli finden  unter dem Motto “StopWatchingUs” weltweit Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center und für Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning und anderen InformationsaktivistInnen statt. In Bochum ruft ein Bündnis von Organisationen und Parteien um 13:37 Uhr auf dem Husemannplatz zum Protest auf. Im Aufruf des Bündnisses heißt es: »#StopWatchingUs/ #AntiPrism Demo in Bochum am 27.07.2013. Noch nie wurden die Nutzung von Telefon, Post und Internet in einem solchen Umfang weltweit wie durch PRISM, Tempora und ähnliche Programme überwacht. Derartige Überwachungsmöglichkeiten, deren Ziel es ist, jede verfügbare Information zu kopieren und auszuwerten, bedeuten eine echte Gefahr für das Grundrecht auf freie Rede und die informationelle Selbstbestimmung der Einzelnen. Und damit für die Grundfesten jeder Demokratie.
Eine Aufklärung des Überwachungsskandals scheint nach den Äußerungen von Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich in weite Ferne gerückt. Die Überwachung wird toleriert und über die Nutzung durch Geheimdienste und Sicherheitsorgane sogar gefördert. (weiterlesen)

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Mittwoch 24.07.13, 16:46 Uhr
Ausstellung im Bergbau-Museum

GewerkschafterInnen im KZ

Im Bergbau-Museum an der Herner Straße ist zur Zeit eine Ausstellung über die Schicksale von 16 Gewerkschaftsmitgliedern zu sehen, die während des Faschismus in Konzentrationslagern inhaftiert waren und zum Teil dort ermordet wurden. Der Titel der Ausstellung: “Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht. Deutsche Gewerkschafter im KZ 1933 – 1945“ „Seit mehreren Jahren bemüht sich die Gedenkstätte Sachsenhausen darum, die Erinnerung und das Gedenken an die zahlreichen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zu stärken, die von den Nationalsozialisten verfolgt und in Konzentrationslager verschleppt wurden“, sagt Prof. Dr. Günter Morsch, einer der Initiatoren der Ausstellung und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. „Nach der Einweihung eines Mahnmals am 2. Mai 2008 für alle gefolterten und ermordeten Gewerkschafter und weiterer Erinnerungszeichen für einzelne Opfer in der Gedenkstätte Sachsenhausen haben wir mit der Wanderausstellung einen weiteren Schritt getan, damit diese vielen tausend mutigen Menschen, die sich dem Terror und der Propaganda nicht beugten, in Erinnerung bleiben“, so Morsch weiter. (weiterlesen)

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Mittwoch 24.07.13, 14:55 Uhr
Soziale Liste zum Dehoga-Brief in Sachen Bildungsmesse:

“Entgleisungen des Herrn Altendorf”

„In der Sache nicht gerechtfertigt, in der Formulierung im Ton völlig vergriffen“, so charakterisiert Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste, eine Stellungnahme von Claus Altendorf, dem Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Bochum/Dortmund. Dieser hatte „entsetzt“ auf die vom Jugendamt der Stadt Bochum nicht erneuerte Einladung der Bundeswehr an der Berufsbildungsmesse im Herbst in Bochum reagiert. Die Soziale Liste dazu: »Die Vorwürfe des Dehoga-Verbandsfunktionärs Claus Altendorf, die in der Aufforderung an OB Ottilie Scholz gipfeln, sie solle „verfassungsfeindlichen Initiativen Einhalt“ gebieten, sind schlichtweg unerträglich und grenzen an eine Aufforderung zur Nötigung. Da bei Herrn Altendorf offenbar große Lücken in der Kenntnis des Grundgesetzes, insbesondere über die Artikel 1 (Menschenwürde, Grundrechtsbindung der staatlichen Gewalt); 4 (Glaubens- Gewissens und Bekenntnisfreiheit); 7 (Schulwesen); 12 a (Wehr- und Dienstpflicht); 26 (Verbot der Vorbereitung eines Angriffkrieges) und 28 (kommunale Selbstverwaltung), bestehen, hat die Soziale Liste dem Dehoga-Funktionär ein Exemplar des von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Grundgesetzes zugeschickt.« „Zu hoffen ist“, so Nuray Bovraz, „dass die Mitgliedbetriebe des Dehoga die Altendorf Entgleisungen nicht teilen und sich von diesen distanzieren.” (weiterlesen)

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Dienstag 23.07.13, 19:47 Uhr
Am 11. August fährt ein Bus von Bochum aus zur Demo in Büchel:

Rhythm beats Bombs!

Das Bochumer Friedensplenum und die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen rufen zusammen mit vielen anderen Organisationen zur Blockade am letzten deutschen Atomwaffenstandort in Büchel am 11. und 12. August auf. Aus Bochum fährt am Sonntag, den 11. August um 7.00 Uhr ein Bus nach Büchel. Rückfahrt ist am Sonntag um 17.00 Uhr. Bei der Aktion handelt es sich nicht um eine einfache Sitzblockade, sondern es soll kurz vor der Bundestagswahl ein soundstarkes Zeichen für Abrüstung gesetzt werden, indem Gruppen und einzelne Menschen Musik machen, singen, sprechen oder schweigen für eine atomwaffenfreie Welt. Nina Hagen, Klaus der Geiger und eine Reihe anderer MusikerInnen sind dabei. Die Fahrkarten kosten 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) und können bestellt werden bei: Friedensplenum@bo-alternativ.de.  Sicherlich gibt es auch wieder Patenschaften, so dass einige Interessierte auch kostenlos mitfahren können.

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