Montag 27.05.13, 16:02 Uhr

Bodo mit Xavier Naidoo-Interview

Das Juniheft des Straßenmagazins „bodo“ erscheint mit einem vierseitigen Exklusiv-Interview mit dem Musiker Xavier Naidoo als Titelgeschichte. Mit dieser besonderen Geste unterstützt er Wohnungslose in Deutschland. Zu seinem am 31. Mai erscheinenden Album „Bei meiner Seele“ gab er nur ein einziges Interview, und zwar dem Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen. Die Redaktion von bodo schreibt: »Im Interview berichtet Naidoo – ein regelmäßiger Leser sozialer Straßenzeitungen – über sein Engagement für Obdachlose und für Kinder in Armut.Er spricht über seine Zuwanderungsgeschichte, über Diskriminierung und Religiosität. BISS-Redakteurin Ute Wild befragt den Musiker darüber hinaus kritisch zu den Vorwürfen gegen das gemeinsame Album mit Kool Savas und zu seinem Auftritt vor Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.
Zu Kontakten mit Obdachlosen sagt Naidoo: „Das sind meine Helden. Ich habe, soweit es geht, fast in allen Ländern Beziehungen zu Obdachlosen. In Frankreich kenne ich ein paar, die ich immer gerne unterstütze. Ich habe letztes Jahr zwei Obdachlose in Belgien in eine Wohnung von mir aufgenommen. Einer lebt da immer noch.“
Für das Ruhrgebiets-Straßenmagazin bodo ist das Interview etwas besonderes, sagt Redaktionsleiter Bastian Pütter. „Wir porträtieren in jedem Heft Prominente aus der Region. Zuletzt etwa Armin Rohde, im nächsten Heft den Kabarettisten Jochen Malmsheimer. Durch das Netzwerk der Straßenzeitungen kommen wir auch an international große Namen, wie etwa den Dalai Lama oder Bestsellerautor Paulo Coelho, der auch Botschafter unseres Netzwerkes ist. Xavier Naidoos Engagement, das einen Verzicht auf andere Formen von Öffentlichkeit bedeutet, ist jedoch eine ganz besondere Geste. Wir danken ihm dafür herzlich!“«

 
 
 
 


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