Dienstag 30.04.13, 07:46 Uhr
Theaterperformance aus Kolumbien

Innehalten um Weitergehen zu können

Am Montag, den 6. Mai um 20.00, präsentiert der Bahnhof Langendreer zusammen mit dem Fachschaftsrat Theaterwissenschaft der Ruhr-Uni die deutsch-kolumbianische Theater-Produktion «Innehalten um Weitergehen zu können».  Die Performance ist ein theaterpädagogisches Projekt, in dem es um die Wiederaufarbeitung des Bürgerkriegs in Kolumbien geht: In einer „Ausstellung“ treten die Schauspielerinnen Inge Kleutgens, Catalina Medina und Felipa Vergara mit Gemälden des kolumbianischen Künstlers Freddy Sanchez Caballero in Dialog und lassen sie lebendig werden. Sie inszenieren ein Zusammentreffen mit den Überlebenden und ihren Welten und werfen aus künstlerischer Perspektive einen Blick auf die Schäden, die der Krieg täglich Tausenden von KolumbianerInnen zufügt. Dabei wird vor allem das Thema der Wiedergutmachung aufgegriffen.
Die Inszenierung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) der Menschenrechtsorganisation „Corporaciòn Jurídica Libertad“ und des Künstlerkollektivs „Barracuda Carmela“ aus Bogotá. Das Anliegen der theaterpädagogischen Projekte des Zivilen Friedensdienstes ist es, die Opfer des gewaltsamen Konfliktes in Kolumbien mittels der künstlerisch-pädagogischen Auseinandersetzung in der Durchsetzung ihrer Rechte zu stärken und ihre Anliegen öffentlich zu machen.
Nach dem Stück gibt es eine Publikumsdiskussion, die moderiert wird von Jascha Sommer vom Masterstudiengang Szenische Forschung.
VVK/Erm: 6€, AK: 8€ (VVK im Endstation-Kino)

 
 
 
 


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