Montag 29.04.13, 16:13 Uhr

Bodo im Mai

Das Straßenmagazin stellt seine Mai-Ausgabe vor: »bodo porträtiert die Dortmunder Kabarettistin Simone Fleck und besucht das leerstehende Museum am Ostwall, das der Verein Tabu e.V. mit einer Ausstellung zum Mädchenschutz im Sommer noch einmal bespielen darf. Die Redaktion spricht mit dem Bochumer Archäologen Baoquan Song über die „kulturpolitische Bankrotterklärung“ (Kulturstaatsminister Neumann) der Landesregierung, die Ausgaben für Archäologie ab 2015 restlos zu streichen. Die Prozesskostenhilfe soll eines der Kernprinzipien des sozialen Rechtsstaates garantieren: Erfolg vor Gericht darf nicht vom Einkommen abhängen. Auch wer es sich nicht leisten kann, hat das Recht auf anwaltlichen Beistand.
Diesen Grundsatz plant die Bundesregierung fallen zu lassen. Die 126.000 Menschen, um die es geht, gehören zu einer Gruppe, die seit 2005 immens angewachsen ist: Menschen, die arm trotz Arbeit sind, viele von ihnen sind Frauen. bodo spricht mit Betroffenen und einem Anwalt.
Die Redaktion spricht  anlässlich der Bochumer „gut.“-Messe über nachhaltiges Design und trinkt in der Dortmunder Nordstadt Kaffee zwischen Vintage-Gitarren.
bodo stellt seiner neuen Bochumer Nachbarn aus der Wohnungslosenhilfe vor und interviewt Hanna-Charlotte, die lebensbedrohlich an Magersucht erkrankt war.
bodo-Verkäufer Kurt-Michael beschreibt seinen Weg aus der Alkoholsucht.
Gleich drei Nachrufe müssen in diesem Monat gehalten werden: Uwe Schall war Bochums wohl bekanntester bodo-Verkäufer, Peter L. ist ein Dortmunder Kältetoter, der in keiner Statistik auftaucht und Rosemarie F. starb in Berlin zwei Tage nach ihrer Zwangsräumung.
Weitere Themen: der Aktionstag des „Umfairteilen“-Bündnisses, eine Hausdurchsuchung in Witten wegen eines Spaß-Doktortitels, Schulsozialarbeit in NRW, Rewes Sammelaktion „Unser Deutschland“, der Online-Atlas „Rechtes Land“ über rechtsextreme Strukturen in Deutschland.«

 
 
 
 


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