Montag 22.04.13, 12:48 Uhr

Radtour: Bochum in der NS-Zeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Sonntag, den 28. April zu einer Stadtrundfahrt per Rad zu Stätten der Zwangsarbeit während der NS-Zeit ein: »Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten. Während dieser etwa vierstündigen Radtour machen wir Station an den früheren Standorten der KZ-Außenlager und auf den Geländen der ehemaligen Zwangsarbeiterlager. Weitere Stationen sind das Gelände des Bochumer Vereins, die Sauren Wiesen, der Jüdische Friedhof an der Wasserstr. und der Kommunalfriedhof in Altenbochum.«
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.
Treffpunkt: Springerplatz, am Hochbunker
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt in Kooperation mit der VHS Bochum
Telefonische Anmeldung erbeten unter: 0234/910-1555

 
 
 
 


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