Dienstag 05.03.13, 09:58 Uhr

Filme zum Ende der Sklaverei in den USA

Das Endstation Kino veranstaltet diese Woche mit Quentin Tarantinos Django Unchained und Steven Spielbergs Lincoln eine kleine thematische Filmreihe zum Ende der Sklaverei in den USA. 2013 feiert die ehemalige Sklavenhalternation USA den 150. Jahrestag der Sklavenbefreiung. Quentin Tarantino und Steven Spielberg präsentieren dazu ihre neuen Filme – jeder auf seine Art.
Das Kino Endstation schreibt: »Während Tarantino sich beim Genrefundus bedient, diesen lustvoll bis aufs Äußerste ausreizt und am Ende die ultimative Abrechnung inszeniert, konzentriert sich Spielberg auf die letzten Wochen des Bürgerkriegs und den Kampf um die Verabschiedung der Emanzipationsproklamation, die am 1.1.1863 in Kraft trat. Beide Filme haben Diskussionen aufgrund ihres Umgangs mit dem Thema Diskussionen entfacht, die zeigen: die USA müssen sich ihrer Vergangenheit stellen.
Lincoln konzentriert sich auf die letzten Monate der Amtsperiode Abraham Lincolns, seine Bemühungen, den Bürgerkrieg zu einem Ende zu führen und vor allem den dreizehnten Verfassungszusatz gegen die Sklaverei durch den Senat zu bringen. Daniel Day-Lewis bekam für seine Verkörperung von Lincoln seinen dritten Oscar als bester Hauptdarsteller und hat damit alle Rekorde in dieser Kategorie gebrochen.
Django Unchained erzählt die Geschichte vom Sklaven Django, der vom Ex-Zahnarzt und Kopfgeldjäger Dr. King Schultz aus der Sklaverei befreit wird, um mit ihm zusammen die gesuchten Brittle-Brüder aufzuspüren. Die beiden werden ein Team. Weitere Mission: die Befreiung von Djangos Frau Broomhilda aus der Sklaverei. Überbordend mit Anspielungen auf den Italo- aber auch klassischen Western holzt Tarantino in bewährter Art durch das Genre. Christoph Waltz bekam für die Rolle des Dr. Schultz einen Oscar für die beste Nebenrolle, Quentin Tarantino wurde für das beste Drehbuch ausgezeichnet.«
Django Unchained wird vom 7. – 9. März und Lincoln vom 10. – 12. März jeweils um 19 Uhr gezeigt.

 
 
 
 


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