Samstag 17.11.12, 10:54 Uhr
Stadtrundgang: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

Alle Räder rollen für den Sieg

Am Sonntag, den 25. 11. lädt die Volkshochschule zu einem Stadtrundgang zum Thema Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum. Startpunkt ist um 14.00 Uhr am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80. In der Ankündigung heißt es: »Vor einigen Monaten  wurde die Gedenkstätte „Saure Wiesen“, wo eins der größten Zwangsarbeiterlager des Bochumer Vereins im Faschismus stand, eröffnet.  Vor 75 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Güter hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten.
Wer waren diese Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Bei einem Rundgang durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an den ehemals dort lebenden jüdischen Bochumer erinnert werden.«
Der Rundgang dauert bis ca. 16.15 Uhr.
Anmeldungen bei der VHS: Tel. 0234/9101555.
Teilnahmebeitrag 5 Euro.

 
 
 
 


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