Dienstag 07.08.12, 06:56 Uhr

Deutsche Firmen verdienen
an der atomaren Aufrüstung

Das Bochumer Friedensplenum erinnerte gestern mit einer Aktion an die atomare Zerstörung von Hiroshima und der dort lebenden Menschen. Dabei wurde ein Flugblatt verteilt, das auf die aktuelle atomare Aufrüstung hinweist und die deutschen Geldinstitute benennt, die an diesem Atomgeschäft verdienen: »Jedes Jahr geben die neun Atomwaffen-Nationen mehr als 100 Milliarden US-DoIlar für ihre Atomstreitkräfte aus: für den Bau von Abschuss-Systemen in Form von Raketen, Bombern oder U-Booten, für die Modernisierung der alten und für die Montage der neuen Sprengköpfe. Viele dieser Arbeiten werden von privaten Gesellschaften ausgeführt, die durch ein Netz von Finanzinstituten auf der ganzen Welt, einschließlich solcher aus Deutschland, finanziert werden. Elf deutsche Finanzinstitute investieren in hohem Maße in Firmen, die Atomwaffen und ihre Abschuss-Systeme für die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich herstellen.
Diese elf deutsche Firmen verdienen am Geschäft mit der atomaren Aufrüstung:
- Allianz
- Bayerische Landesbank (Bayern LB)
- Commerzbank
- Deka Bank,
- Deutsche Bank
- Deutsche Zentral—Genossenschaftsbank (DZ Bank)
- Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
- Landesbank Baden—Württemberg (LBBW)
- Landesbank Hessen—Thüringen (Helaba)
- Munich Reinsurance America (US—Tochter der Münchener Rückversicherung)
- Universal-Investment-Gesellschaft

 
 
 
 


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