Donnerstag 28.06.12, 20:44 Uhr
Das Straßenmagazin bodo im Juli

Retten, Wohnen, Radfahren

In der Juliausgabe porträtiert das Straßenmagazin bodo den Dortmunder Schauspieler und Kölner Tatort-Staatsanwalt Christian Tasche. Titelthema der Juli-bodo ist die zunehmende Gewalt gegen Rettungskräfte. Laut einer Studie der Ruhruni haben 98 Prozent der Rettungssanitäter und -assistenten im letzten Jahr Erfahrungen mit Gewalt gemacht. bodo besucht Wittener „Sanis“ und erfährt: Für Angst bleibt keine Zeit. Über den weiteren Inhalt schreibt die Redaktion: »Schwerpunktthema ist das prekäre Wohnen zwischen Wohnungsspekulation, Schrottimmobilien und Hartz IV. bodo interviewt dazu den Stadtsoziologen Dr. Sebastian Müller und stellt mit dem niederländischen „Antikraak“-Modell, das sich gerade nach Deutschland ausbreitet.
In dieser drittklassigen Wohnform ,schützen’ Mieter Leerstände vor Besetzung und wohnen dabei praktisch rechtlos. In Bochum besucht bodo ein Nachbarschaftsprojekt, in dem sich eine ganze Straße ein gemeinsames Wohnzimmer geschaffen hat und stellt das „Netzwerk X“ vor, das Initiativen aus dem ganzen Ruhrgebiet vereint, die im „Paradies der Leerstände“ ein Recht auf Stadt fordern. bodo-Autor Wolfgang Kienast hat unter dem Titel „Westwärts!“ eine historische Fahrradtour zu den Schauplätzen von Industrie- und Kneipenkultur im Dortmunder Westen unternommen. „Westwärts!“ entstand in einer Kooperation mit dem Popdesignfestival pdf, bei dem zwei Veranstaltungen mit gleichem Titel angeboten wurden. Außerdem stellt bodo einen Fahrrad-Ausflugstipp an der Ruhr in Witten vor, der gleichzeitig eine Beschäftigungsinitiative ist. In den bodo-Kolumnen reimt der Kabarettist, Liedermacher und Poetry-Slammer Sebastian 23 über Punk, Reihenhaushälften und das Älterwerden, Wolfgang Kienast geht dem „Unkraut“ Giersch an den Kragen („If you can´t beat it, eat it“) und Anwalt René Boyke erklärt, warum DVDs bei eBay zu verkaufen eine schlechte Idee sein kann. Bastian Pütter kommentiert den Irrweg des „Social Profit“, des gewinnorientierten Sozialunternehmertums am Beispiel eines „Kältebusses“ für Dortmund. Das Straßenmagazin berichtet über bodo-VerkäuferInnen in Theaterstücken und in Schulbüchern, besucht die KollegInnen von Asphalt in Hannover und gratuliert der Galerie des Düsseldorfer Straßenmagazins fiftyfifty zu einer Kunstspende von Gerhard Richter im Wert von 300.000 Euro. Außerdem: Buch-, Platten- und Kinotipps, der kommentierte Veranstaltungskalender zur freien Kulturszene im Ruhrgebiet und Verlosungen von Juicy Beats über Jazzkantine bis Nightwash.«

 
 
 
 


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