Dienstag 22.05.12, 19:51 Uhr

Solidarität mit den Opel-Beschäftigten

Die Soziale Liste schreibt: »„Es war zwar zu erwarten, dass die Konzernführung von Opel/General-Motors in der Belegschaftsversammlung vom 21. Mai keine Zusagen zum Erhalt und Ausbau der Produktion des Bochumer Werkes macht, skandalös ist das Verhalten der Opel-Bosse aber trotzdem“, beurteilt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, die derzeitige Lage um das Bochumer Opel Werk. Die Soziale Liste befürchtet, dass mit den jüngst bekanntgegebenen Produktionsverlagerungen nach Großbritannien und Polen, der Boden für die Schließung des Bochumer Opel-Werks vorbereitet werden soll.
Das kommunale Wahlbündnis schließt sich den Forderungen der Belegschaft und der Gewerkschaften an, endlich die Unsicherheit für die Opel-Beschäftigten zu beenden: „Die Opel-Werke in Bochum brauchen eine Perspektive, um umweltverträgliche, ökonomisch sinnvolle und zukunftsträchtige Produkte herstellen zu können!“. Dem US-amerikanischen Konzern GM muss mit geeigneten Mitteln diese Ausgangslage deutlich gemacht werden. Neben „kreativen Aktionen“ der Beschäftigten sind deshalb auch vielfältige Aktionen der Solidarität aus der Stadt notwendig.
Die Soziale Liste im Rat hat daher der Oberbürgermeisterin und den Fraktionen und Gruppen im Rat den Vorschlag unterbreitet, aus Anlass der Aufsichtsratssitzung des Opel-Konzerns zu einer gr0ßen Solidaritätsdemonstration der Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufzurufen. Günter Gleising: „Angesichts des Ausgangs der gestrigen Belegschaftsversammlung möchten wir den Vorschlag unterbreiten, am 28. Juni oder kurz davor eine große Demonstration und Kundgebung der Bürgerinnen und Bürger zur Solidarität mit den Opel-Beschäftigten durchzuführen.“
„Die Soziale Liste will außerdem mit eigenen Aktionen tätig werden und für eine solidarische Unterstützung der Opel-Beschäftigten werben“, so Christoph Nitsch, Vorsitzender der Sozialen Liste Bochum. Für Samstag, den 26. Mai, ab 10.00 Uhr ist ein erster Infostand auf dem Lahariplatz geplant. Weitere Flugblattaktionen und Infostände werden folgen.«

 
 
 
 


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