Samstag 05.05.12, 07:31 Uhr
Rohstoffkonflikte in Peru:

Schmutziges Gold

Am Freitag, den 11.05., um 19.30 laden der Bahnhof Langendreer, das Eine Welt Zentrum Herne und der Arbeitskreis Lateinamerika zu einer Veranstaltung mit den Menschenrechtsanwälten Ernesto de la Jara u. David Lovavatón ein. Sie arbeiten für eine Menschenrechtsorganisation in Peru, die sich dort u.a. für die Rechte der Menschen bei den massiven Konflikten einsetzt, die der expansive Rohstoffabbau hervorbringt. Der Bergbau ist in Peru der wichtigste Wirtschaftszweig und bringt die Hälfte der Exporterlöse ein. Vor allem Erze und Edelmetalle werden abgebaut, das Land gehört weltweit zu den sechs größten Goldproduzenten. Von dem Reichtum profitieren aber vor allem transnationale Unternehmen – Peru ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Durch den Bergbau werden Anbauflächen vernichtet, Wasserressourcen verbraucht, massenhaft Menschen vertrieben und die Umwelt nachhaltig zerstört. Dagegen gibt es massive Gegenwehr: Inzwischen werden in Peru hunderte offene Konflikte aufgrund der Rohstoffausbeutung gezählt.

 
 
 
 


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