Dienstag 03.04.12, 12:26 Uhr

Ruhrbarone

Ruhrbarone waren im kaiserlichen und faschistischen Deutschland diejenigen Großindustriellen, die die Waffenschmieden für zwei Weltkriege betrieben. Diese Tradition wird jetzt virtuell von Bloggern unter dem gleichen Namen fortgesetzt, die gegen die Friedensbewegung hetzen:  “Neonazis und Verrückte“ auf dem Ostermarsch?

7 LeserInnenbriefe zu "Ruhrbarone" vorhanden:

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3. Apr. 2012, 15:41 Uhr

LeserInnenbrief von Werner Müller:

wasn das für ne quatschmeldung?

die ruhrbarone zu nachfolgern der krupps und co zu erklären ist ungefähr so sinnvoll wie die vvn zur rechten gruppen, weil die vvn ihre mitglieder als kameraden bezeichnet. beides ist schlichtweg absurd.

die frage, was eine rechtsoffene gruppe wie die bandbreite beim ostermarsch, der sich doch gegen faschismus und krieg richtet, zu suchen hat, wäre aber eine frage, die zu beantworten wäre.


 

3. Apr. 2012, 16:34 Uhr

LeserInnenbrief von Norbert S.:

Die Ruhrbarone sind eindeutig ein bellizistisches Projekt. Sie haben erst kürzlich den Nato-Angriff auf Libyen befürwortet, fordern ein militärisches Eingreifen in Syrien und diffamieren regelmäßig die Friedensbewegung.
Offenbar haben sie sich keine Gedanken gemacht, welchen Namen sie sich zugelegt haben oder wollen ganz bewusst in der Tradition stehen.
Trotzdem gibt es immer wieder auch vernünftige Beiträge in dem Blog. Wenn die Duisburger Friedensgruppe die Bandbreite einlädt, dann ist das natürlich eine Einladung die Friedensbewegung zu diffamieren.


 

3. Apr. 2012, 18:37 Uhr

LeserInnenbrief von love music, loathe truther:

was für eine billige antwort auf den, zugegeben forschen, diss der ruhrbarone gegen den ostermarsch. ein projekt, das maßgeblich an der diskursbildung gegen neonazis beteiligt ist als nachfolgeprojekt der waffenschmiede der nationalsozialisten darzustellen zeigt doch nur, wie tief ins selbstverständnis die ruhrbarone hier getroffen haben.

wer sich idiot_innen wie die bandbreite auf die bühne stellt und den chemtrail-verschwörungsheinis eine inhaltliche plattform bietet muss sich nicht wundern daran auch gemessen zu werden.

der bericht verschweigt ja gerade nicht, dass es durchaus sinnvolle anliegen gibt, die auf dem ostermarsch vertreten werden. das immunisiert den ostermarsch und seine organisator_innen nicht vor der kritik, mit rechtsoffenen verschwörungstheoretikern zu paktieren.


 

3. Apr. 2012, 19:43 Uhr

LeserInnenbrief von Ex-USch:

Stefan Laurin sagt am 3. April 2012 um 14:53 auf http://www.ruhrbarone.de:

“Von allen sozialen Bewegungen in der Geschichte der Bundesrepublik ist die Friedensbewegung die dümmmste.”

Geht’s noch etwas Springer-Presse-mäßiger, Herr Laurin? Solche diffamierenden Postings machen die selbsternannten “Ruhrbarone” endgültig zum reaktionären Blog!


 

3. Apr. 2012, 20:05 Uhr

LeserInnenbrief von Fred:

Eigentlich war mir der Artikel zum Ostermarsch bei den Ruhrbaronen ja ziemlich egal. Aber offenbar haben Martin und Stefan ja mal wieder die richtigen getroffen – und die wissen sich nicht anders zu helfen als die ganz großen Keulen wie den “Bellizismus”-Vorwurf oder den Vergleich mit Kapitalisten von anno dazumal herauszuholen. Viel besser kann man gar nicht bestätigen, dann man ein “Linksfossil” ist, das nicht über die Kategorien seiner einen Szene hinausdenken kann.


 

4. Apr. 2012, 06:15 Uhr

LeserInnenbrief von Kleinbürger:

Die Ruhrbarone: Ein Haufen kleinbürgerlicher Opportunisten.


 

4. Apr. 2012, 10:09 Uhr

LeserInnenbrief von G.R:

Ich halte den Artikel auch für maßlos überzogen.

Aber seltsam, wie nützlich und toll die Ruhrbarone neulich noch dafür waren, den politischen Gegner an der Ruhr Uni zu denunzieren. ;D


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