Freitag 23.03.12, 18:13 Uhr

Film „Gekaufte Wahrheit“

Im April wird der Film „Gekaufte Wahrheit“ -  einen politischen Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit – an drei Terminen im Bahnhof Langendreer, im Stadtarchiv und im KulturCafé an der Uni gezeigt.  Im Anschluss an den Film stehen AnsprechpartnerInnen von  Greenpeace Bochum mit Informationsmaterialien zum Thema Landwirtschaft und zur Diskussion bereit. Infos zum Film:
Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen. Für Andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten.
Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM‐Food). Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.
Der Film erzählt die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM‐Food konsumiert.
Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?
Der Film läuft:
Am 1. April um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer (Raum 6), Wallbaumweg 108
Am 12. April 2012 ab 18 Uhr im Stadtarchiv Bochum, Wittener Str. 47
Am 16. April 2012 ab 19.30 Uhr im Kulturcafé der RUB, Universitätsstr. 150

 
 
 
 


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