Mittwoch 21.03.12, 14:42 Uhr

Kranzniederlegung am Werner Mahnmal

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechtsextremistischen Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg mit einer Kranzniederlegung zu gedenken. Treffpunkt ist am Sonntag, 25. März, um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne. Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält Norbert Arndt, Gewerkschaftssekretär, ver.di Bochum-Herne. In der Einladung heißt es: »Das Werner Denkmal ist ein Stück Geschichte der Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Widerstandes. Die Inschrift des großen Steines lautet: „Das Leben nahmt ihr uns Aber nicht den Geist, Freiheitskämpfer 1920. Sei Rebell. Auf zur Tat”.
Auf zwei kleinen Gedenksteinen, 1946/47 aufgestellt, wird erinnert: Im Kampf gegen Reaktion starben: Paul Garde, G. Tomaschewski; W. Grafenhain, A. Pawlowski; sowie Im Kampf gegen Faschismus starben: Johann Stangel, Bruno Preus, M. Jendrewski, Heinz Ziessmer. „Ihr Mut, Einsatz und Idealismus sollte für uns heute Verpflichtung sein, den Neonazis den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten“, ruft die VVN-BdA auf. Die traditionelle Gedenkveranstaltung wird mit wenigen Ausnahmen seit 1922 durchgeführt.«
Der Einladungsflyer des Arbeiterbezirksausschusses von ver.di

 
 
 
 


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