Samstag 10.03.12, 15:21 Uhr
Subjektive Geldbetrachtungen eines Kämmerers

Zwei Mal zehn Millionen Euro

Rolf Hartmann erinnerte in dieser Woche in der Bochumer WAZ-Ausgabe daran, dass die 6,4 Millionen RWE-Aktien der Stadt Bochum in den letzten drei Jahren rund 90 Millionen Euro an Wert verloren haben. Stadtkämmerer Manfred Busch hatte auch darauf hingewiesen, dass die Stadt in diesem Jahr einen Einnahmeverlust von fast 10 Millionen Euro verzeichnet, weil es nicht mehr 3,50 Euro sondern nur noch 2,00 Euro pro RWE-Aktie gibt. Busch redete das Problem klein und verwies auf die “gute Entwicklung” der Gelsenwasser-Aktien der Stadt. Fazit: Wenn Finanzentscheidungen der Stadt für 10 Millionen Euro Verlust in der Stadtkasse sorgen dann sind das Peanuts. Ganz anders äußerte sich der Stadtkämmerer am vergangen Mittwoch in den Bochumer Ruhr Nachrichten. Hier rechnete er vor, dass 6,5 Prozent Lohnerhöhung allein bei den Angestellten 10 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten bedeuten. Für eine Kommune wie Bochum sei das kaum zu stemmen, wird er zitiert. Fazit: Hier sind dann 10 Mio keine Peanuts mehr. Busch laut Ruhr Nachrichten: “Eine deutliche Erhöhung der Personalausgaben führt zu mehr Personalabbau.”

1 LeserInnenbrief zu "Zwei Mal zehn Millionen Euro" vorhanden:

LeserInnenbrief(e) zu "Zwei Mal zehn Millionen Euro" als RSS


 

13. Mrz. 2012, 10:44 Uhr

LeserInnenbrief von Angebot: Reallohnverlust:

Was bietet die öffentliche Hand ihren Angestellten:

eine Reallohnabsenkung dieses und dann gleich nochmal nächstes Jahr:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=12505#h03


Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de