Donnerstag 23.02.12, 15:17 Uhr

Sozialtarife gegen „Energie-Armut“

Die Linke im Rat schreibt: »Angesichts neuester Meldungen um das starke Ansteigen der sog. Energie-Armut und der Tatsache, dass es alleine in Bochum zu jährlich rund 1.000 Stromabschaltungen kommt, erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion, Uwe Vorberg: „Die Stromkosten für Privathaushalte haben sich in den letzen zehn Jahren fast verdoppelt und steigen kontinuierlich weiter. Dagegen helfen keine individuellen Anbieterwechsel. Wir brauchen eine gesetzliche Verpflichtung, dass alle Energieversorger verbindliche Sozialtarife für einkommensschwache Haushalte anbieten müssen. Denn die hohen Strompreise tragen bei Menschen mit schmalem Budget oft zur Überschuldung bei. Und gerade für Menschen mit geringem Einkommen ist ein Anbieterwechsel häufig keine Option. Denn viele Energieunternehmen knüpfen die Stromlieferung an eine Schufa-Auskunft.“ Nach Ansicht der Linksfraktion dürfen die Kosten des Atomausstiegs nicht zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher gehen. Schon jetzt zählt für viele Menschen jeder einzelne Euro.«

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23. Feb. 2012, 15:33 Uhr

LeserInnenbrief von snoff:

Auch wenn ich die Maßnahme prinzipiell für richtig halte, denke ich, dass in den einzelnen Haushalten noch jede Menge “Energiesparpotential” ungenutzt bleibt. Wie viele Leute lassen die Glotze nebenher laufen oder das Licht in Zimmern an, welche grade nicht genutzt werden. Der sparsame Umgang mit Energie muss also ebenso gelernt werden.


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