Donnerstag 09.02.12, 14:23 Uhr

GM muss Verträge einhalten!

Keine Maßnahmen zu Lasten der Opel-Beschäftigten

Die Linkspartei in Bochum und die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen erklären anlässlich der Spekulationen um eine mögliche Schließung des Opel-Standortes Bochum: „Egal wie die Bilanz bei General Motors in der nächsten Woche ausfällt, Opel muss sich an die Verträge halten. Es darf weder Werksschließungen noch betriebsbedingte Kündigungen mindestens bis Ende 2014 geben. Die Beschäftigten von Opel haben ihren Beitrag zur Sanierung von Opel mehr als übererfüllt.“ Dagdelen weiter: „Wie bei ThyssenKrupp Nirosta sollen auch bei Opel wieder die Beschäftigten als Opfer der Gewinninteressen eines Konzerns herhalten. Das ist zutiefst zynisch, angesichts eines Rekordgewinns von 8 Milliarden Dollar von General Motors im letzten Jahr. Die Linke steht auch weiterhin im Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze solidarisch an der Seite der Opel-Beschäftigten.“
Amid Rabieh, Mitglied des Vorstandes Die Linke. Bochum kritisiert: „Eine Schließung des Bochumer Opelwerks würde neben den Arbeitsplätzen bei Opel tausende weitere Arbeitsplätze in der Stadt gefährden. Während auf der Ebene der öffentlichen Daseinsvorsorge unsere Stadt kaputt gespart werden soll, da nach den Steuerentlastungen für Wohlhabende und das Kapital die öffentlichen Kassen leer sind, rationalisieren die großen Konzerne in Bochum die Arbeitsplätze weg. Sollten sich die unsäglichen Gerüchte bewahrheiten, dann sind alle Bochumerinnen und Bochumer aufgerufen, gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern bei Opel gegen eine Werkschließung zu kämpfen.“

 
 
 
 


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