Donnerstag 26.01.12, 11:16 Uhr

Hallo Studis! Wählen gehen!

Die bisherige Beteiligung bei der Wahl für das Studierendenparlament ist ziemlich mau. Auch diejenigen Studierenden, die Hochschulpolitik nicht besonders sexy finden, sollten überlegen, ob sie nicht die 5 Minuten opfern und heute oder Morgen noch in ihrer Caféte wählen gehen. Denn: Je stärker die Wahlbeteiligung ist, desto stärker kann der AStA auftreten, wenn er gegenüber Unileitung und Öffentlichkeit studentische Interessen vertritt. Wem auch das egal ist, sollte bedenken: Ein starker linker AStA beeinflusst auch das politische Klima außerhalb der Uni. Er ist häufig ein wichtiger Partner, wenn z. B.  Nazis zurückgedrängt werden müssen oder alternative Projekte Unterstützung verdienen. Wer den bisherigen linken AStA wieder wählen will, hat die Auswahl zwischen Linker Liste, Grüner Hochschulgruppe und Schöner Wohnen in Bochum

4 LeserInnenbriefe zu "Hallo Studis! Wählen gehen!" vorhanden:

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26. Jan. 2012, 12:50 Uhr

LeserInnenbrief von ubu:

es würde den wählern erheblich mehr feuer unterm arsch machen, wenn jeden abend eine auszählung stattfände und für den nächsten wahltag verkündet würde. das wäre vorbildlich auch für alle anderen wahlen. eine woche lang bundestagswahlen und tägliche bekanntgabe des zwischenresultats …


 

26. Jan. 2012, 18:50 Uhr

LeserInnenbrief von TFff:

Haha, der Ubu hat scheinbar zu lange Stefan Raabs Casting-Show geguckt.

Aber eigentlich eine gute Idee: Vielleicht kann man die Wahlen dann auch gleich durch so eine Televoting-Sendung ersetzen, pro Anruf mindestens 79 cent. Wenn man die Gleichheit der Stimmen nämlich eh abschafft, indem früh abgegebene Stimmen das Wahlverhalten anderer noch beeinflussen können, dann sollte auch gelten: Wem die Entscheidung mehr Euro wert ist, der muss auch häufiger anrufen können, so wie bei dem TV-Vorbild. Da wird den Leuten durch die Bekanntgabe von Zwischenergebnissen ja auch ganz postdemokratisch “Feuer unterm Arsch” gemacht…


 

27. Jan. 2012, 10:10 Uhr

LeserInnenbrief von ubu:

ich bin ein fernsehloser mensch und fernsehgegner. das ist also auf meinem eigenen mist gewachsen. du kannst dich selbst fragen, wann du in solchem modell wählen gehst. wenn du ganz sicher bist, dass für dich nur eine bestimmte combo in frage kommt, dann kannst du wählen, wann du willst, auch am ersten tag. es gibt ja nach jeder wahl die bilder in der presse, wie die chefs in großer geste sich selbst wählen. solche leute würden es sicher am ersten wahltag tun, es darf ja keinen zweifel geben, wem sie ihre stimme geben.
wenn du aber nur weißt, welche combo du auf keinen fall willst, dann ist es besser abzuwarten, wie die anderen wählten.
ich hab auch noch einen ganz anderen vorschlag : wenn die wahlbeteiligung nur knapp über 10% ist, dann werden auch nur knapp über 10% der parlamentssitze vergeben. das wären im bochumer studentenparlament 4 sitze. das würde zb in länderparlamenten zu enormen ersparnissen führen …


 

27. Jan. 2012, 16:06 Uhr

LeserInnenbrief von aba:

“Fernsehgegner”

Was es nich alles gibt…..


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