Donnerstag 15.12.11, 21:19 Uhr

Sparen kann nur, wer Geld hat

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit erklärt in einer Stellungnahme: »Nun ist er da, der Abschlussbericht zur Beratungskooperation der Stadt Bochum mit der Bezirksregierung Arnsberg. Rechtzeitig vor Weihnachten, aber alles andere als ein Geschenk! Das 311 Seiten lange Papier, dass dem Rat der Stadt als Beschlussvorlage am 22.12. vorgelegt wird, zeige vor allen Dingen eines: Bochum kürzt sich kaputt! “Die Salamitaktik der vorgeschlagenen Kürzungen, sind nicht haltbar“, so Michael Hermund vom Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. “Wir haben bereits im März die verantwortlichen Politiker zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und deutlich gemacht, dass wir das Beratungskonzept der Bezirksregierung Arnsberg nicht als zielführend ansehen.”
Im Wesentlichen sehe der Abschlussbericht „Einsparungen“ vor.
“Wer spart, legt sich was auf die hohe Kante, das, was in dem Plan vorgesehen ist, dient aber dazu, Bochum kaputt zu kürzen! Wer einen solch drastischen Stellenabbau betreibt wird am Ende kein Personal haben um die Straßenlaternen auszuschalten, “ spielt Hermund auf die Idee an, nachts die Straßenbeleuchtung ab zu schalten.“Das ist unakzeptabel, wir fordern die Politik auf, unsere Stadt mit einer angemessenen Daseinsvorsorge zu erhalten!“

 
 
 
 


Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de